Sancti Spíritus
begeht als
vierte kubanische Stadt ihr halbes Jahrtausend
DIE Einwohner dieser im Zentrum Kubas liegenden
Stadt, die ursprünglich unter dem Namen Espíritu
Santo (Heiliger Geist) bekannt war, sind begeistert
bei den Vorbereitungen der Feierlichkeiten zum 500-jährigen
Bestehen der vierten von den Spaniern gegründeten
Stadt.
Sie halten etwas auf ihre Stadt, in der es
inmitten eines Gefüges aus engen und gepflasterten
Straßen schöne Plätze, Freizeitbereiche und Kirchen
gibt.
Das historische Stadtzentrum ist verjüngt worden,
der bedeutendste koloniale Komplex – die Große
Pfarrkirche, das Haupttheater, die Brücke über den
Fluss Yayabo und das Haus der Hundert Türen bzw.
Valle-Palast erstrahlen in neuem Glanz.
Die Kathedrale wurde 1680 errichtet, die Brücke
1825 und das Theater, eine Nachbildung des berühmten
Tacón-Theaters von Havanna, öffnete seinen Vorhang
am 15. Juli 1839.
Der nach Generalmajor Serafín Sánchez Valdivia
benannte Park (eines persönlichen Freundes des
Apostels der Unabhängigkeit Kubas, José Martí),
wurde restauriert und die Gloriette in seinem
Zentrum ist wieder so schön wie im 18. Jahrhundert.
In diesem gesellschaftlichen und kulturellen
Bereich, der von schönen Kolonialbauten umgeben ist,
sind noch Spuren der Einsiedelei von Veracruz (17.
Jahrhundert) und des Konvents des Heiligen
Franziskus (18. Jahrhundert) erhalten.