Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 9 Juni 2014

 

METEORO-2014
Kubaner bereit für die Bewältigung von Katastrophen

Lisanka González Suárez

WIE jedes Jahr im Mai, dem Vorabend der Hurrikansaison (1. Juni bis 30. November) probte die kubanische Bevölkerung, wie das Schutzsystem für den Fall von Wetterereignissen und anderen Natur-, Technologie- und Gesundheitskatastrophen verbessert werden kann.

Da Kuba in einem Gebiet liegt, das oft von Orkanen durchlaufen wird, hat das Land wertvolle Erfahrungen im Umgang mit diesen Phänomenen angesammelt. Für den kubanischen Staat ist das wertvollste Gut natürlich das Leben der Männer und Frauen, die den Archipel bewohnen.

Daher werden während der jährlichen Meteoro-Übung die Bevölkerung, die Verteidigungsräte, Bürgerorganisationen, medizinischen Einrichtungen, Schutz- und Rettungskräfte darin ausgebildet, die Anordnungen der Zivilverteidigung zu erfüllen, die dazu dienen, den Schlag zu mildern, den die unaufhaltsame Kraft der Natur oder eine andere Katastrophe entfesseln könnte.

Die kubanische Bevölkerung ist darauf vorbereitet, diese Ereignisse zu konfrontieren, was auch von internationalen Organisationen anerkannt worden ist.

Der Staat hat über die Zivilverteidigung eine auf Präventionsmaßnahmen basierende Strategie organisiert, deren Erfüllung streng zu befolgen ist. Dazu gehören die Prüfung von Frühwarnsystemen, der Schutz der Bevölkerung und deren Eigentum, um nach den Erfahrungen in den einzelnen Gebieten und Wirtschaftssektoren des Landes die Anfälligkeit auszuschließen oder zu verringern. Gleichzeitig sollen die identifizierten Schwachstellen im Schutzsystem weiter studiert werden, um sie nach und nach abzubauen.

Zu den Prioritäten gehören die Versorgung und der Transport bei der Evakuierung bedrohter Gemeinden, der Schutz des Vermögens der evakuierten Familien, der wirtschaftlichen, Bildungs- , Tourismus-Einrichtungen etc., wie auch die schnelle Mobilisierung der Kräfte, die zur Behebung von Gefahren zum Einsatz kommen, die durch Katastrophe verursacht werden.

Während der jährlichen Meteoro-Übung wird Festgelegtes geprobt und gleichzeitig erfolgen Kontrollen, um Mängel oder Fehler aufzudecken. Zunehmend bereitet man sich dabei außer auf Beeinträchtigen durch Wirbelstürme auch auf andere Naturkatastrophen wie Erdbeben sowie Industrie-, Feuer - oder epidemische Katastrophen vor.

Eine Aktion ist die Ausbildung von Einwohnern in Hochrisikogebieten. Priorität wird dabei auf die Schaffung hygienischer Bedingungen, die Vektor-Kontrolle, das Beschneiden von Bäumen und die Reinigung von Regenwassernetzen, die Kontrolle der Wasserqualität, die Abfallsammlung und die Abwasserentsorgung gelegt.

Nach Ansicht von Experten des Landesinstituts für Wasserressourcen gibt es im Land keine Stauseen, die eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen, und alle Schleusenüberläufe sind in einem guten technischen Zustand.

In einigen Orten wurden Aktionen für den angenommenen Fall einer Ölverschmutzung geprobt, in anderen ging man während der Übung verstärkt auf die Notwendigkeit der Vektor-Kontrolle ein. Dazu wurden Vorträge gehalten, Gelände gereinigt und es erfolgte eine Anleitung zu Wohnungsinspektionen. Die massive Beförderung von Verwundeten wurde geübt und das Kommunikationssystem des Landes für die Warnung und Beratung der Bevölkerung geprobt.

In jedem Fall zeigen die Meteoro-Übungen den politischen Willen des Staates, den Schutz von Leben und Eigentum bei einem möglichen Auftreten von Wetterereignissen und anderen Katastrophen zu gewährleisten.
 

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