Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

NUR TEXT |    

K U B A

Havanna, 3 September 2014

 

Kuba fördert Maßnahmen gegen Auswirkungen des Klimawandels

Lino Luben Pérez

Mangrovenwälder besitzen die Fähigkeit, sich durch den Klimawandel hervorgerufen Veränderungen der Umwelt anzupassen
Mangrovenwälder besitzen die Fähigkeit, sich durch den Klimawandel hervorgerufen Veränderungen der Umwelt anzupassen

HAVANA - Kuba fördere die Schaffung von wissenschaftlichen Kapazitäten zur Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels für die Jahre 2050 und 2100, sagte Elba Rosa Pérez Montoya, Ministerin für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (CITMA) und Mitglied des ZK der Kommunistischen Partei Kubas.
„Wir haben ein Programm zur Bekämpfung des Klimawandels“, äußerte sie auf der Dritten UN-Konferenz zur Nachhaltigen Entwicklung der Gruppe der kleinen Inselentwicklungsländer, die bis zum Donnerstag in Apia, der Hauptstadt von Samoa (Ozeanien), tagt.
Diese Gruppe wurde im Jahr 1992 gegründet und besteht aus über 50 Gebieten der Regionen Karibik, Pazifik, Afrika, Mittelmeer, Südchinesisches Meer und Indischer Ozean.
Neben anderen Maßnahmen fördert Kuba Untersuchungen über Katastrophengefahr, -anfälligkeit und -risiken, sektorale Klimastrategien, Überwachung, Kommunikation und soziales Bewusstsein, erklärte die Ministerin in ihrer Ansprache, wie AIN durch das CITMA übermittelt wurde.
Pérez Montoya hob die enormen Anstrengungen des Landes bei den wichtigsten Aktionen zur Umsetzung der Maßnahmen gegen den Klimawandel und zur Verringerung des Katastrophenrisikos hervor, einschließlich bei den Strategien und Plänen für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung und für den Umweltschutz.
Die Leiterin der kubanischen Delegation fügte hinzu, dass es auch Maßnahmen zur Förderung der Nutzung von erneuerbaren Energiequellen wie Wind, Wasser, Biomasse, Sonne und Biogas sowie zur Stromerzeugung ausgehend von Reststoffen der Zuckerindustrie gebe.
Das alles begünstige eine Verringerung der Abhängigkeit des Landes von fossilen Energieträgern, sagte sie und stellte klar, dass diese Erfahrungen den Ländern der Dritten Welt zur Verfügung stehen, trotz der Kuba seit über 50 Jahren durch die USA auferlegten Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade.
Sie erklärte, dass die UN-Entwicklungsagenda für nach 2015, wenn sie wirksam sein soll, flexibel sein muss, um auf der Grundlage der gemeinsamen, aber differenzierten Verantwortung und unter Ausschluss jeglicher Auflagen den nationalen Prioritäten und Situationen zu entsprechen.
Gleichzeitig müssten die Industrieländer ihre Zusagen in Bezug auf finanzielle Unterstützung, Kapazitätsaufbau und Technologietransfer erfüllen, unterstrich Pérez Montoya. (AIN)

 

                                                                                                  ARTIKEL DRUCKEN


Generaldirektor: Pelayo Terry Cuervo. Chefredakteur: Gustavo Becerra Estorino
Hosting:
Teledatos-Cubaweb. Havanna
Granma Internacional Digital:
http://www.granma.cu/

E-mail  | Index | Español | Inglés | Francés | Portugués | Italiano | Themen
© Copyright. 1996-2014. Alle Rechte vorbehalten. GRANMA INTERNACIONAL. Kuba

UP

Granma
Internacional Deutsche Ausgabe