|
Kuba
fördert
Maßnahmen gegen
Auswirkungen des Klimawandels
Lino
Luben
Pérez

Mangrovenwälder
besitzen die Fähigkeit, sich durch
den Klimawandel
hervorgerufen Veränderungen der Umwelt
anzupassen
HAVANA
- Kuba
fördere die Schaffung von
wissenschaftlichen Kapazitäten zur
Erforschung der
Auswirkungen des Klimawandels
für die Jahre
2050 und
2100, sagte
Elba Rosa
Pérez Montoya, Ministerin
für Wissenschaft, Technologie
und Umwelt (CITMA) und
Mitglied des ZK der Kommunistischen Partei Kubas.
„Wir haben ein Programm
zur Bekämpfung des Klimawandels“,
äußerte sie auf der Dritten
UN-Konferenz zur Nachhaltigen Entwicklung der
Gruppe der kleinen
Inselentwicklungsländer, die bis zum
Donnerstag in Apia,
der Hauptstadt von Samoa
(Ozeanien),
tagt.
Diese Gruppe wurde
im Jahr 1992
gegründet und
besteht aus über
50
Gebieten der Regionen Karibik,
Pazifik, Afrika,
Mittelmeer, Südchinesisches
Meer und Indischer Ozean.
Neben anderen Maßnahmen fördert
Kuba Untersuchungen über
Katastrophengefahr, -anfälligkeit und -risiken,
sektorale Klimastrategien,
Überwachung, Kommunikation
und soziales Bewusstsein,
erklärte die Ministerin in ihrer Ansprache, wie
AIN durch
das CITMA übermittelt wurde.
Pérez
Montoya hob die enormen
Anstrengungen des Landes bei den
wichtigsten Aktionen
zur Umsetzung der
Maßnahmen gegen den Klimawandel
und zur Verringerung des
Katastrophenrisikos hervor, einschließlich
bei den Strategien und
Plänen für die wirtschaftliche
und soziale Entwicklung und
für den Umweltschutz.
Die Leiterin der
kubanischen Delegation
fügte hinzu, dass es
auch Maßnahmen zur Förderung der
Nutzung von erneuerbaren
Energiequellen wie Wind,
Wasser, Biomasse, Sonne
und Biogas
sowie zur Stromerzeugung
ausgehend von Reststoffen
der Zuckerindustrie gebe.
Das alles begünstige eine
Verringerung der Abhängigkeit
des Landes
von fossilen Energieträgern,
sagte sie und
stellte klar, dass
diese Erfahrungen den
Ländern der Dritten Welt zur
Verfügung stehen, trotz der
Kuba seit über 50 Jahren durch die USA auferlegten
Wirtschafts-, Finanz- und
Handelsblockade.
Sie erklärte,
dass die
UN-Entwicklungsagenda für
nach 2015, wenn sie wirksam sein soll,
flexibel sein muss, um auf der
Grundlage der gemeinsamen,
aber differenzierten
Verantwortung und
unter Ausschluss jeglicher
Auflagen
den nationalen Prioritäten
und Situationen zu entsprechen.
Gleichzeitig müssten die
Industrieländer ihre
Zusagen in Bezug auf
finanzielle Unterstützung,
Kapazitätsaufbau und
Technologietransfer erfüllen,
unterstrich Pérez
Montoya.
(AIN)
|