Kuba wird Argentinien weiterhin unterstützen
Der erste Vizepräsident Kubas Miguel
Díaz-Canel bekräftigte gestern erneut die
Solidarität der kubanischen Regierung und desVolkes
mit dem Kampf Argentiniens gegen die „Geierfonds“
und für die Souveränität der Malvinen. Dies tat er
während einer Fahrt mit dem Segelschulschiff
„Libertad“, einer Fregatte der argentinischen
Flotte.

In Anwesenheit des argentinischen
Verteidigungsministers Augustín Rossi bezeichnete
Diaz-Canel die „Geierfonds“ als ein Manöver von
Spekulanten, um der Souveränität Argentiniens
Schaden zuzufügen. Gleichzeitig sollten die
Fortschritte der Regierungen in Lateinamerika und
der Karibik, die sich der Gleichheit, der
Entwicklung und der Einbeziehung aller in die
Gesellschaft verschrieben haben, torpediert werden.
Dass die Fregatte „Libertad“ nach 40
Jahren zum ersten Mal wieder in Havanna ist, zeige,
dass sich die Zeiten geändert haben, sagte er. Es
beweise, wie wichtig die südamerikanische Nation den
Prozess der regionalen Integration nehme, die durch
Zusammenschlüsse wie den Gemeinsamen Markt des
Südens (Mercosur), die Union der Nationen
Südamerikas (Unasur) und die Gemeinschaft der
lateinamerikanischen und karibischen Staaten (Celac)
zum Ausdruck komme.
Díaz-Canel hob hervor, dass Kuba und
Argentinien vieles vereine. Das größte Symbol dieser
Gemeinsamkeiten sei die Persönlichkeit Ernesto Che
Guevaras, der seinen Fokus immer auf ganz
Lateinamerika gerichtet habe
Er erinnerte an Argentiniens Haltung
2012 auf dem Gipfel in Cartagena de las Indias, als
die argentinische Präsidentin Cristina Fernández
deutlich machte, es werde keinen weiteren
Amerikagipfel ohne Kuba geben, und falls doch, werde
Argentinien nicht daran teilnehmen.
Der offizielle Besuch des
argentinischen Verteidigungsministers endet am 3.
Juli.
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