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2. Gipfeltreffen der CELAC endet
heute
mit wichtigen
Erklärungen
Havanna,
29. Januar
(PL)
Das
zweite Gipfeltreffen der
Gemeinschaft der
Lateinamerikanischen und
Karibischen Staaten (CELAC)
schließt
heute mit wichtigen
Aussagen, insbesondere in
der Verkündigung der
Region
als eine Zone des Friedens
und ohne
Atomwaffen.
Eine solche
Vereinbarung
ist transzendental, während
in der Region bilaterale
Konflikte
bestehen, die zum Beispiel
im Fall
von Chile und Peru
eine
Entscheidung des Internationalen
Gerichtshofes wegen
eines territorialen Streits
verursachte.
Dies ist ein Vorschlag
Kubas,
das in seiner Eigenschaft als temporeller Präsident
der Gruppe
auch den
Kampf gegen Hunger, Armut und
Ungleichheit verstärkte,
Themen, die
signifikante
Aussagen
der Führungskräfte des Blocks verdienen.
Eine weitere Initiative,
die grünes Licht zu haben scheint,
ist die Schaffung eines
Forums CELAC-China,
mit Schwerpunkt auf
wirtschaftlichen Fragen und
der Schlüsselrolle, die der asiatische Riese
in der Welt spielt.
Der Gipfel wird sich entschieden zugunsten des
Friedensprozesses aussprechen, den die Regierung von
Juan Manuel Santos und der Revolutionären
Streitkräfte Kolumbiens-Volksarmee (FARC-EP) seit
über einem Jahr in Havanna verhandeln.
Es waren die kolumbianischen Aufständischen, die die
CELAC um eine größere Beteiligung an der
Unterstützung dieser Gespräche gebeten hatten.
Das Treffen von Havanna wird erneut die
Unterstützung des souveränen Anspruchs Argentiniens
auf die Falklandinseln ausdrücken, neben weiteren
Angelegenheiten, die Anlass zu verschiedenen
speziellen Erklärungen dieses Treffens sein werden.
Vielleicht wird das Wichtigste am kubanischen Gipfel
sein, die CELAC als Forum für die Einheit innerhalb
der Vielfalt der ihr angehörenden Länder zu
bestätigen, also aller Länder des Kontinents, mit
Ausnahme der USA und Kanada.
Deshalb hielt der kubanische Präsident Raul Castro
die Schaffung eines „gemeinsamen politischen Raumes,
in dem wir bei der Verwirklichung von Frieden und
Respekt zwischen unseren Nationen voranschreiten“
für vorrangig.
So sprach er es gestern bei der Eröffnung des
zweiten Gipfels dieser integrativen Gruppe aus. Er
sagte weiterhin, dass die CELAC die
Selbstbestimmung, Souveränität und souveräne
Gleichheit der Staaten als unerlässliche Grundsätze
durchsetzen müsse.
An diesem letzten Tag wird Kuba die temporelle
Präsidentschaft der Gruppierung an Costa Rica
abgeben, die von der Präsidentin des
mittelamerikanischen Landes, Laura Chinchilla,
übernommen wird.
Von hier bis zum Gipfel von San José, dem dritten
der CELAC, kann diese junge Gruppe einen Schritt auf
dem Weg der Einheit und seiner Reifung ausgeführt
haben, wie Analysten der Region einschätzen.
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