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Havanna, 22. Oktober 2014

 

Direktor der OPCW lobt Niveau Kubas in Biotechnologie und Toxikologie

Ahmet Üzümcü würdigte den hohen Kenntnisstand und das bestehende Know-how in Kuba in den Bereichen Biotechnologie und Toxikologie

Autor: Iramsy Peraza Forte

„Ich konnte bei meinem Besuch den hohen Kenntnisstand und das bestehende Know-how in Kuba in den Bereichen Biotechnologie und Toxikologie konstatieren“, sagte Ahmet Üzümcü, Generaldirektor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) auf einer Pressekonferenz.  

„Kuba hat die Fähigkeit, anderen Mitgliedsländern technische Unterstützung und Ausbildung zu vermitteln“, stellte er fest.

Als sehr fruchtbar bezeichnete der bedeutende Gast die Gespräche mit dem Mitglied des Politbüros und Ersten Vizepräsidenten des Staats- und des Ministerrates, Miguel Diaz-Canel, und der Ministerin für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (CITMA) Elba Rosa Perez Montoya, bei denen wichtige Themen bezüglich des Austauschs von Chemikalien und wissenschaftlichen Informationen zu friedlichen Zwecken behandelt wurden.

Üzümcü betonte, dass die Mitgliedstaaten der OPCW für die gebotene Unterstützung Kubas danken und von ihr profitieren.

Die OPCW war in der chemischen Abrüstung erfolgreich und richtet nun ihr Augenmerk auf die Verhinderung der Neuentwicklung schädlicher Waffen.

„Unsere Institution fördert erzieherische Aktivitäten, um Bewusstsein zu schaffen und die Empfindlichkeit für dieses Thema zu erhöhen“, fügte er hinzu.

Auf die Frage nach Verzögerungen im Prozess der Zerstörung des chemischen Waffenarsenals in einigen Ländern, argumentierte der Generaldirektor, dass trotz der Verzögerungen diese Länder davon überzeugt seien, ihre Waffen beseitigen zu müssen und mit den Mitgliedstaaten der Konvention Vereinbarungen erreicht hätten, da die Zerstörung chemischer Waffen tausende von Arbeitern und Millionen von Dollar erfordern.

Im Fall von Libyen und dem Irak werde erwartet, dass diese in Kürze den Prozess der Zerstörung ihrer Waffen abschließen. Desgleichen hob er den Erfolg der Mission in Syrien hervor, wo 98% der Waffen eliminiert worden sind.

Ahmet Üzümcü gab bekannt, dass 2016 bereits 92% der todbringenden Substanzen zerstört sein werden, und bekräftigt die Mission der OPCW, die im Jahr 2013 den Friedensnobelpreis verdiente.

Abschließend warnte er vor dem Einsatz von Chemiewaffen als neue Formen des Terrorismus und lobte das kontinuierliche Engagement Kubas gegenüber der Konvention.
 

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