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Direktor der OPCW lobt Niveau Kubas
in Biotechnologie und Toxikologie
Ahmet Üzümcü würdigte den hohen
Kenntnisstand und das bestehende Know-how in Kuba in
den Bereichen Biotechnologie und Toxikologie
Autor: Iramsy Peraza
Forte

„Ich konnte bei meinem Besuch den hohen
Kenntnisstand und das bestehende Know-how in Kuba in
den Bereichen Biotechnologie und Toxikologie
konstatieren“, sagte Ahmet Üzümcü, Generaldirektor
der
Organisation für das Verbot chemischer Waffen
(OPCW) auf einer Pressekonferenz.
„Kuba hat die Fähigkeit, anderen Mitgliedsländern
technische Unterstützung und Ausbildung zu
vermitteln“, stellte er fest.
Als sehr fruchtbar bezeichnete der bedeutende Gast
die Gespräche mit dem Mitglied des Politbüros und
Ersten Vizepräsidenten des Staats- und des
Ministerrates, Miguel Diaz-Canel, und der Ministerin
für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (CITMA)
Elba Rosa Perez Montoya, bei denen wichtige Themen
bezüglich des Austauschs von Chemikalien und
wissenschaftlichen Informationen zu friedlichen
Zwecken behandelt wurden.
Üzümcü betonte, dass die Mitgliedstaaten der OPCW
für die gebotene Unterstützung Kubas danken und von
ihr profitieren.
Die OPCW war in der chemischen Abrüstung erfolgreich
und richtet nun ihr Augenmerk auf die Verhinderung
der Neuentwicklung schädlicher Waffen.
„Unsere Institution fördert erzieherische
Aktivitäten, um Bewusstsein zu schaffen und die
Empfindlichkeit für dieses Thema zu erhöhen“, fügte
er hinzu.
Auf die Frage nach Verzögerungen im Prozess der
Zerstörung des chemischen Waffenarsenals in einigen
Ländern, argumentierte der Generaldirektor, dass
trotz der Verzögerungen diese Länder davon überzeugt
seien, ihre Waffen beseitigen zu müssen und mit den
Mitgliedstaaten der Konvention Vereinbarungen
erreicht hätten, da die Zerstörung chemischer Waffen
tausende von Arbeitern und Millionen von Dollar
erfordern.
Im Fall von Libyen und dem Irak werde erwartet, dass
diese in Kürze den Prozess der Zerstörung ihrer
Waffen abschließen. Desgleichen hob er den Erfolg
der Mission in Syrien hervor, wo 98% der Waffen
eliminiert worden sind.
Ahmet Üzümcü gab bekannt, dass 2016 bereits 92% der
todbringenden Substanzen zerstört sein werden, und
bekräftigt die Mission der OPCW, die im Jahr 2013
den Friedensnobelpreis verdiente.
Abschließend warnte er vor dem Einsatz von
Chemiewaffen als neue Formen des Terrorismus und
lobte das kontinuierliche Engagement Kubas gegenüber
der Konvention.
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