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Gemeinsame
Lösung gegen
Ebola
Die
Suche nach Strategien
zur Bekämpfung von
Ebola kennzeichnet die
Reden der
Präsidenten und Gesundheitsminister
aus zwölf Ländern
Lateinamerikas und
der Karibik, die
sich heute
auf dem Sondergipfel
der Bolivarischen
Allianz für die Völker
unseres Amerikas
(ALBA)
versammelt haben, der im
Palast der Konventionen
im Westen der kubanischen
Hauptstadt tagt.
Nach der
Eröffnungsrede
von Präsident
Raúl
Castro ergriff der
venezolanische Präsident
Nicolás Maduro das Wort. Er
würdigte die beispielhafte Rolle
Kubas in der Frage der
Solidarität bei der weltweiten Bekämpfung von
Gesundheitsproblemen.
Er erwähnte
einige der
mit seinem Land
unterzeichneten Vereinbarungen
sowie die Anwesenheit einer
kubanischen medizinischen
Brigade aus mehr als
150 Experten
in Sierra Leone und die
Vorbereitung von weiteren
300 Spezialisten, die bereit sind, die
Bekämpfung der
Epidemie in
Guinea und Liberia
aufzunehmen und in den kommenden
Tagen in Westafrika eintreffen werden.
Maduro schlug ein
sofortiges Treffen der
CELAC
(Gemeinschaft der Lateinamerikanischen
und Karibischen Staaten)
mit den Gesundheitsbehörden des
Kontinents vor, um einen Konsens
im Kampf gegen
die Krankheit zu suchen, die
laut Experten bis Januar mehr als
1,4 Millionen Menschen betreffen könnte.
Der Präsident von
Nicaragua,
Daniel Ortega,
sagte: „Es ist die Gesundheit,
die uns zusammenruft, der Kampf gegen die
Ebola-Epidemie, die viele
Brüder insbesondere
in Afrika betrifft, wobei schon Fälle in
Industrieländer gelangt sind.“
„Wir sind kommen
(...), um
gemeinsam vorzuschlagen,
eine gründliche
Bewertung zu machen und zu
untersuchen, wie
die Menschheit gerettet werden
kann“, sagte seinerseits
der Präsident von Bolivien,
Evo
Morales.
An dem Gipfel
nehmen auch Vertreter internationaler
Organisationen wie der
Vereinten Nationen, der
Weltgesundheitsorganisation und
der
Panamerikanischen Gesundheitsorganisation teil, um
die Bemühungen um die
Linderung der Auswirkungen
der Epidemie zu
unterstützen.
Kuba, Venezuela,
Bolivien, Ecuador,
Nicaragua, Antigua und
Barbuda,
St. Vincent und die
Grenadinen, Dominica
und St.
Lucia sind die Mitglieder
der ALBA-TCP,
Haiti ist
ständiger Gast der Tagungen, während
Grenada
und St. Kitts und
Nevis bereits ihre Aufnahme
in die Gruppe beantragt haben,
welche auf dem ordentlichen Gipfel
im Dezember
wirksam werden wird.
(Redaktion Granma
Internacional)
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