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In
Havanna faschistische
Eskalation gegen venezolanische Regierung
angeprangert
Die faschistische Eskalation gegen
die Regierung des venezolanischen Präsidenten
Nicolás Maduro wurde am Dienstag in Havanna auf
einer Veranstaltung angeprangert, wo auch die
Einmischung der USA und ihre Beteiligung an dem
Putschversuch zurückgewiesen wurde, berichtet PL.

Während der Veranstaltung
verurteilte der Geschäftsträger der venezolanischen
Botschaft in Kuba, Edgar González, die
Putschversuche gegen die Regierung seines Landes und
sagte, dass das Volk in Verteidigung des
bolivarischen Prozesses gegen die destabilisierenden
Gruppen angetreten sei.
Im Sitz des Kubanischen Instituts
für Völkerfreundschaft (ICAP) kritisierte der
Diplomat die Gewaltausbrüche, bei denen sich, wie er
sagte, die Einmischung der Regierung der Vereinigten
Staaten und ihrer diplomatische Vertretung in
Caracas erwiesen habe.
In diesem Zusammenhang erinnerte er
daran, dass als Folge ihrer Verschwörungspraktiken
drei US- Diplomaten, die sich aktiv an der
Organisation der destabilisierenden und
gewalttätigen Gruppen beteiligt hatten, aus
Venezuela ausgewiesen wurden.
González ging auch auf die Anklage
des venezolanischen Außenministers Elías Jaua ein,
der davor warnte, dass dieses Land das klassische
Schema des „Hunde-Krieges“ erlebe, das in vielen
Ländern angewandt wird.
Diese Taktik besteht darin, dass
Gewalt eingepflanzt wird, worauf sich der Staat im
Rahmen seiner Befugnisse gezwungen sieht zu handeln,
und dann folgen Bedrängung, Schikanen und
Kriminalisierung seitens der US- Regierung, erklärte
der Diplomat.
Die argentinische Schriftstellerin
Stella Calloni äußerte die Ansicht, dass Venezuela
seit dem demokratischen Sieg im Jahr 1998 des
bolivarischen Führers Hugo Chávez eine ständige
Putschpolitik seitens der Rechten erlebt habe, und
forderte, die Bolivarische Regierung zu
unterstützen, als eine weitere Art und Weise der
Verteidigung des Rechts Lateinamerikas auf Freiheit.
Das, was Venezuela erlebe, sei ein
Krieg des US-Imperialismus gegen Lateinamerika,
äußerte sie.
Ihre Unterstützung für die
venezolanische Regierung brachten auf der
Veranstaltung auch der Präsident des deutschen
Netzwerks der Solidarität mit Kuba, Harry Grünberg,
und der Direktor für Lateinamerika und die Karibik
des ICAP, Roberto César Hamilton, zum Ausdruck.
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