Ruf nach
Gerechtigkeit für die
in den USA inhaftierten kubanischen
Antiterroristen
Nuria León Barbosa
Bei einem jüngsten Besuch in Havanna verkündete
Elena Loschkina, Vizepräsidentin der Russischen
Freundschaftsgesellschaft Russland-Kuba und
Koordinatorin des russischen Komitees für die
Freilassung der Cuban Five, dass der Aufruf zum
Kampf um die Freilassung der zu Unrecht in US-Gefängnissen
festgehaltenen kubanischen Helden in den kommenden
Monaten die Arktis erreichen wird.
Im Sitz des Kubanischen Instituts für
Völkerfreundschaft (ICAP) erklärte sie, dass es
eines der Ziele der Organisation sei, ein großes
Banner mit den Unterschriften vieler Freunde zur
Arktis zu bringen, mit dem der Präsident der
Vereinigten Staaten, Barack Obama, aufgefordert wird,
Gerardo Hernández, Ramón Labañino, Fernando González
und Antonio Guerrero zu befreien (René González hat
seine Strafe voll verbüßt).
Sie erläuterte, dass es im letzten Jahr in vielen
Städten Russlands Gesprächsrunden gegeben hat, auf
denen erklärt wurde, dass die kubanischen Patrioten
willkürlich inhaftiert wurden und Opfer eines
unrechtmäßigen Gerichtsprozesses sind. Ihre Aufgabe
war es, Terrorpläne von antikubanischen
Organisationen in Miami aufzudecken, um den Tod
vieler Menschen zu verhindern, einschließlich den
von US-Bürgern.
Elena Loschkina berichtete von verschiedenen
Aktionen wie Demonstrationen vor der diplomatischen
Vertretung Washingtons in Moskau,
Protestveranstaltungen und Kundgebungen. „In fünf
Städten haben wir die Zeichnungen von Antonio
Guerrero ausgestellt. Wir haben auch einen großen
Ballon fliegen lassen, damit die Botschaft von weit
her gesehen werden konnte."
„Wir haben uns auch der Initiative angeschlossen,
die im September in Havanna begann, als René das
Tragen von gelben Schleifen anregte, um mit diesem
Symbol das US-amerikanische Volk anzusprechen."
„Alle Maßnahmen, die wir in Russland durchführen,
werden in einer Videoserie aufgezeichnet, damit
diese in den traditionellen Medien und den Sozialen
Netzwerken übermittelt werden können", sagte Elena
Loschkina.
Trotz der in ihrem Land geleisteten Arbeit ist
die russische Aktivistin unzufrieden, weil das Thema
unter der US-Bevölkerung noch wenig bekannt ist.
Deshalb werden Aktionen vorbereitet, um auf Englisch
die Menschen in jenem Land zu erreichen.
„Wir versuchen, das Thema unter den
Regierungsdelegationen aus den Vereinigten Staaten,
die mein Land besuchen, bekannt zu machen. Wir
überreichen ihnen unterschiedliche Botschaften in
englischer Sprache und bitten sie darum, dass sie
sie verbreiten", sagte sie.
„Die russischen Medien haben Material über die
Cuban Five veröffentlicht. Die Agentur Rusia Today
publizierte mehrere Artikel zu dem Thema."
Abschließend sagte sie: „Wir sind zuversichtlich,
dass es eine weitere Verbreitung dieser Wahrheit
geben wird. Wir arbeiten aktiv in den sozialen
Netzwerken mit Übersetzungen in verschiedene
Sprachen. Wir werden auch weiterhin diese Bewegung
in Russland verstärken, die erst enden wird, wenn
der letzte der Fünf zu Hause ist."