Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 14 April 2014

 

Raúl leitete die Abschlusstagung des VIII. Kongresses des Verbandes der Schriftsteller und Künstler Kubas
• Armeegeneral Raúl Castro nahm an der abschließenden Plenarsitzung des Kongresses teil, auf der Miguel Barnet als Präsident der Organisation ratifiziert wurde.
 Die abschließende Rede hielt Miguel Díaz-Canel Bermúdez, erster Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats und Erster Sekretär des Zentralkomitees der Partei, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, gratulierte der gewählten Leitung der UNEAC - die Miguel Barnet als Präsidenten ratifizierte - und allen Delegierten des VIII. Kongresses der Organisation, der am Samstagabend im Kongresspalast in Havanna zu Ende ging. 

Raúl leitete die Abschlusstagung des VIII. Kongresses des Verbandes der Schriftsteller und Künstler Kubas

„Ich habe alle Meinungen zur Kenntnis genommen, mit einigen bin ich nicht einverstanden, aber ich respektiere sie. Ich bin ein absoluter Gegner der Einstimmigkeit, Diskrepanzen sind auf den Sitzungen hervorzubringen, um jeden Preis. Die Probleme, die hier aufgeworfen wurden, müssen diskutiert und gelöst werden und dürfen nicht den nächsten Kongress erreichen, um erneut aufgeworfen zu werden“, sagte der Armeegeneral während der letzten Plenarsitzung. 

Aus den Händen von Miguel Barnet und dem Bildhauer José Villa nahm Raúl als Anerkennung der Mitglieder der UNEAC zwei Kunstwerke von Juan Quintanilla in Empfang - eins für den historische Revolutionsführer Fidel Castro und das andere für ihn. 

Die Abschlussansprache der Tagung, an der auch Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, Kulturminister Julián González Toledo, der Berater des Präsidenten, Abel Prieto; Roberto Montesinos, Abteilungsleiter des Zentralkomitees der Partei; sowie führende Persönlichkeiten der Partei, Intellektuelle und Angehörige der fünf Helden teilnahmen, wurde von Miguel Díaz-Canel Bermúdez, dem ersten Vizepräsidenten des Staats- und des Ministerrats, gehalten. 

Bezugnehmend auf die Umsetzung der auf dem 6. Parteitag angenommenen Leitlinien der Wirtschafts- und Sozialpolitik sagte Díaz-Canel: „Wir leben in einer bedeutsamen Zeit der vaterländischen Geschichte. Die Aktualisierung des Modells wird gleichzeitig mit der Absicherung des Funktionierens der Wirtschaft und des täglichen Lebens der elf Millionen Kubaner durchgeführt, in einem Umfeld von internationalen Krisen und einer verschärften Blockade. Wir haben gerade die schwierigste Etappe in Angriff genommen: die Transformationen in den sozialistischen Staatsunternehmen und die Währungsunion.“ 

In seiner Rede bezog sich der Erste Vizepräsident auf „die neuen Formen der Subversion, die unsere Feinde zu implementieren versuchen und deren Hauptstrategie in der Einführung einer Plattform des neoliberalen Denkens und der Wiederherstellung des neokolonialen Kapitalismus besteht, die gegen das Wesen selbst der Revolution gerichtet und bemüht ist, einen ideologischen Bruch zwischen den Generationen zu erzeugen, was einen Angriff auf die Werte, die Identität und die Kultur der Nation darstellt“.

Die jüngste Enthüllung eines Plans der US-Regierung zur Förderung der Subversion in Kuba sei ein unwiderlegbarer Ausdruck dieser finsteren Absichten, sagte er.

„Bei der Auflistung der Kräfte, über die wir verfügen, um uns diesen Herausforderungen zu stellen, erwähnte unser Präsident an erster Stelle die Intellektuellen und Künstler, deren patriotische Verpflichtung, als Teil der großen Masse des Volkes, außer Zweifel steht.“

„In diesem Geist hat sich, von der Basis an, die Debatte dieses Kongresses der UNEAC gestaltet, der bestätigt hat, dass die Kultur die Anstrengungen begleiten muss, die heute unternommen werden, um die Produktivkräfte und auch die moralischen Reserven des Landes zu entfalten, und so einen erfolgreichen und nachhaltigen Sozialismus zu erreichen, in dem das, was den Menschen auszeichnet, nicht materielle Besitztümer sind, sondern der Reichtum an Wissen, Bildung und Sensibilität“, fügte er hinzu.

Die Forderung, immer effektiver in der Verteidigung der nationalen Identität und der Förderung der authentischen Werte der kubanischen Kultur zu sein, damit sie die jungen Generationen erreichen, waren ebenfalls Aspekte, auf die Díaz-Canel einging.

„Wir können nicht verleugnen, dass heute das wichtigste Herrschaftsinstrument, das dem Imperialismus zur Verfügung steht, kultureller und informativer Art ist.

Kuba ist diesem Einfluss ausgesetzt, zu dessen Zielgruppen die Intellektuellen und Künstler  gehören, mit der Absicht, sie von jeglichen sozialen Absichten und Anliegen zu trennen. So wollen sie unter Ihnen Banalität und Frivolität säen, Sie von politischem und sozialem Engagement abhalten und Chaos und Verwirrung schaffen. Deshalb ist es für das Land so wichtig, über eine künstlerische Avantgarde zu verfügen, wie sie in der UNEAC repräsentiert ist, die entscheidende Beiträge in dem kulturellen Kampf leisten kann, gegen das Projekt der globalen Kolonisation und gegen die subversiven Versuche des verworrenen und brutalen Nordens.“

Die größte Herausforderung, fügte er hinzu, liege in der Schlacht gegen die pseudo-kulturellen Botschaften. Er führte aus: “Wir müssen uns immer besser vorbereiten, um Ideen zu konfrontieren und unseren Sozialismus und seine Perfektionierung als die einzige Alternative zur Rettung der Kultur zu verteidigen, eine der wichtigsten Errungenschaften der Revolution.“

„Es geht darum, Entwicklung und Wirtschaftswachstum zu verfolgen, aber mit der Seele voller Gefühle und Spiritualität; und dies erreicht man, indem man die Kultur rettet, was gleichzeitig bedeutet, das Vaterland, die Revolution und den Sozialismus zu retten.“

Die künstlerische Avantgarde muss unsere Wahrheiten verteidigen. Selbst wenn die neuen Technologien den Menschen ermöglichen zu entscheiden, was sie in kultureller Hinsicht konsumieren, müssen die öffentlichen Räume von den privaten differenziert werden.

Der Staat kann natürlich nicht in die Entscheidung des Kulturkonsums der Bürger in ihren Wohnungen eingreifen. Aber im öffentlichen Raum sollte die Wiedergabe von Musik und audiovisuellem Material geregelt werden.

Die Kulturpolitik ist eine der wichtigsten Errungenschaften der kubanischen Revolution und ihre Anwendung ist dem Staat und seinem Netz von Institutionen vorbehalten, wobei mit der Teilnahme unserer revolutionären Intellektuellen gerechnet wird.“

Er war der Ansicht, dass der Geschmack der Bevölkerung beeinflusst werden müsse, „aber nicht mit Verboten, sondern durch die Entwicklung entsprechender Maßnahmen“.

Díaz-Canel betonte auch, dass die Einheit als mögliche Vereinbarung verschiedener Gesichtspunkte die grundlegende Strategie der kubanischen Revolution sei. „Verteidigen Sie diese Einheit, die für die Gewährleistung der Kontinuität der Revolution notwendig ist. Sie können sicher sein, dass Sie die Unterstützung der Partei und der Regierung der Nation haben werden.“

„Nach den Ergebnissen dieses Kongresses können wir bestätigen, dass die echte Avantgarde unserer Schriftsteller und Künstler existiert, lebt, bewusst und ihrer Revolution verpflichtet ist“, sagte er.

Vor Abschluss der Tagung stellte die Journalistin Magda Resik die neue Nationalleitung vor, der außerdem der audiovisuelle Produzent Luis Morlote, als erster Vizepräsident; Arístides Hernández, Digna Guerra und Pedro de la Hoz, als Vizepräsidenten; und Omar Felipe Mauri und Nieves Laferté als Sekretäre angehören. Auf der Tagung wurden auch die gewählten Präsidenten der Provinzkomitees und die Präsidenten der Landesverbände bekannt gegeben.

An diesem letzten Sitzungstag erhielten die Delegierten ebenfalls eine Botschaft von Armando Hart und von den fünf kubanischen Helden.

 

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