Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 1. August 2013

 

Machado Ventura: Der Gipfel hat die ALBA gestärkt

Nuriem De Armas

Ecuador - Die Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) ist in ihren Grundsätzen der Integration und Komplementarität gestärkt worden, versicherte der Vizepräsident der Staats- und des Ministerrats Kubas, José Ramón Machado Ventura.
Die Präsidentschaftstagung des 12. Gipfels habe eine bemerkenswerte qualitative Bilanz zu verzeichnen, äußerte Machado Ventura in Erklärungen an Prensa Latina.
Er fügte hinzu, dass der Eintritt von St. Lucia als neues Mitglied die Stärke, die Autorität und das Prestige der ALBA zeige, denn die Auswirkungen der Programme, die durch dieses Bündnis umgesetzt werden, steigen an.
Ziel der Allianz sei es, mehr Länder des Kontinents zu integrieren, die wirtschaftlichen Beziehungen über die Zusammenarbeit zu stärken, ohne die Herrschaft des Kapitals zuzulassen, und weiterhin Programme mit sozialem und Bildungscharakter durchzuführen, sagte der kubanische Vizepräsident.
Er betonte die Vorteile, die die Schaffung einer Wirtschaftszone bringen wird, die die ALBA, Petrocaribe und den Gemeinsamen Markt des Südens (Mercosur) verbindet, ein Thema, mit dem eines der Ziele dieses 12. Gipfels erfüllt wird, welches engere regionale Wirtschaftsbeziehungen anstrebt.
Er betonte auch die Übereinstimmung zwischen den sozialen Bewegungen und den Staatsmännern der ALBA, denn in den Erklärungen der beiden Gipfel gibt es gleichartige Vorschläge und Vereinbarungen.
Zwei Tage lang debattierten in Guayaquil 200 Vertreter von sozialen Organisationen der ALBA und tauschten sich zu Themen in Verbindung mit der Souveränität der Länder, der Agrarrevolution, indigenen Völkern, Afrikastämmigen und anderen aus.
Machado Ventura hob die politische Aussage der Staatschefs gegen die von den USA orchestrierte internationale Spionage hervor sowie die erneute Verurteilung der jüngsten Aggression seitens mehrerer europäischer Länder gegen den bolivianischen Präsidenten Evo Morales, dem sie den Überflug ihres Luftraums verweigert hatten.
In anderen Fragen, die auf diesem Gipfel der ALBA behandelt wurden, schätzte er die Vereinbarungen über Verfahren und Arbeitsmethoden als positiv ein, da sie die Entscheidungsfindung und die Umsetzung von Programmen, Missionen und Verträge zwischen den Ländern erleichtern werden.
Sie werden, wie er erklärte, die Planung und ein beschleunigtes Voranschreiten in der notwendigen Entwicklung in der Region gewährleisten.
Der kubanische Vizepräsident besuchte den Gipfel zusammen mit den Vertretern der anderen ALBA-Mitgliedsländer: Venezuela, Bolivien, Nicaragua, Dominica, Ecuador, St. Vincent und die Grenadinen, Antigua und Barbuda und St. Lucia.
Als besondere Gäste nahmen Vertreter aus Uruguay, Argentinien, Brasilien, Suriname, Guyana und Haiti am Treffen teil.
Auf der Abschlussveranstaltung unterzeichneten die Präsidenten eine Abschlusserklärung mit dem Titel Erklärung der ALBA aus dem Pazifik-Raum, die eine klare Verurteilung der Versuche des Kapitalismus ist, mit neuen Mechanismen die Initiative der Freihandelszone für Amerika (ALCA) wieder zu beleben, die im Jahr 2005 eine Niederlage erlitt.
In jenem Jahr verwehrten die Teilnehmer des Amerika-Gipfels in Mar del Plata, Argentinien, dem Vorschlag die Unterstützung und die Mercosur-Länder erhoben ihr Veto gegen die Initiative der USA.


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