REFLEXION DES COMANDANTE EN JEFE
DIE
EWIGE FLAMME
Es ist
eine politische Überlegung. Um es exakter
auszudrücken, es ist ein anderer Aufruf. Genau heute
vor einem Jahr hatte ich den ersten Aufruf bekannt
gegeben. Dieses Jahr hat aber den Wert von 10 Jahren,
bezüglich der Möglichkeit eine einzigartige Erfahrung
erlebt zu haben, die mir Information und Kenntnisse
über lebenswichtige Fragen für die Menschheit
vermittelte und die ich unserem kubanischen Volk mit
hundertprozentiger Ehrlichkeit weitergeben konnte.
Nun werde
ich mit Fragen bombardiert über den Moment, wann ich,
was einige als Macht bezeichnen, wieder ausüben werde,
als wäre solche Macht möglich ohne Unabhängigkeit. Es
gibt in der Welt eine reale destruktive Macht, die vom
dekadenten Imperium ausgeht, und uns alle bedroht.
Selbst
Raúl hat sich darum gekümmert, darauf zu antworten,
dass im Prozess meiner Rekonvaleszenz jede wichtige
Entscheidung mit mir beraten wurde. Was werde ich nun
tun? Ich werde pausenlos kämpfen, sowie ich es mein
ganzes Leben getan habe.
Nach einem
Jahr seit dem Aufruf teile ich mit dem Volk die
Freude, das das Versprochene mit der unbeugsamen
Realität übereinstimmt: Raúl, die Partei, die
Regierung, die Nationalversammlung, der Kommunistische
Jugendverband, die Massen- und sozialen
Organisationen mit den Arbeitern an der Spitze
schreiten nach dem heiligen Prinzip der Einheit
voran.
Mit der
gleichen Überzeugung kämpfen wir pausenlos für die
Freilassung unserer Fünf Helden aus dem grausamen und
unbarmherzigen Gefängnis, die Informationen über die
antikubanischen terroristischen Pläne in den USA
geliefert hatten.
Wir sollen
unseren unerbittlichen Kampf gegen die eigenen Mängel
und gegen den arroganten Feind, der sich Kuba aneignen
will, fortsetzen.
In dieser
Frage bin ich verpflichtet auf etwas besonders
aufmerksam zu machen, was niemals von den
Führungskräften unserer Revolution außer Acht gelassen
werden darf: Es ist heilige Pflicht, unsere
Verteidigungsfähigkeit ohne Ruhepause weiterzustärken,
nach dem Prinzip, den Invasoren unter jeglichen
Umständen einen unbezahlbaren Preis büßen lassen.
Niemand
sollte sich die geringste Illusion machen, dass das
Imperium, Selbstträger der Gene seiner eigenen
Zerstörung, mit Kuba verhandeln wird. So oft wir auch
immer dem Volk der USA sagen, dass unser Kampf nicht
gegen sie gerichtet ist, - was auch richtig ist, ist
es nicht in der Lage, den apokalyptischen Geist seiner
Regierung und auch nicht den trüben und manischen
Gedanken einer so genannten „demokratischen Kuba“ zu
bremsen. Nach dem Motto würde hier jeder führende
Genosse sich selbst als Kandidat aufstellen und sich
selbst wählen ohne durch den rigorosen Sieb der
überwiegenden Mehrheit eines gebildeten Volkes, das
sie unterstützt, gehen zu müssen.
Bei dem
ersten Aufruf hatte ich historische Namen erwähnt:
Martí, Maceo, Agramonte, Céspedes. Für das ewige
Gedenken an die endlose Liste der im Kampf Gefallenen,
der sich für die Heimat geopfert haben, hat Raúl eine
ewige Flamme angezündet. Der Anlass war der 50.
Jahrestag des Todes von Frank País, der junge Held,
der mit nur 22 Jahren uns alle rührte. Ein Leben ohne
Ideen ist nichts wert. Es gibt keine größere Freude
als für diese Ideen zu kämpfen.
Fidel
Castro Ruz
31. Juli
2007
17.35 Uhr