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Havanna, 9 Juni 2014

 

Stimmen für die Fünf erheben sich weiter

WASHINGTON -. Mehr als 500 Menschen aus 26 Ländern, darunter Parlamentarier aus El Salvador, Ecuador, der Dominikanischen Republik, Chile, Nicaragua und Deutschland trafen sich vor dem Weißen Haus, um die Freilassung von Gerardo Hernández, Ramón Labañino und Antonio Guerrero zu fordern, drei der fünf Kubaner, die noch immer in den Vereinigten Staaten gefangen sind.

Im Rahmen der ersten Aktivitäten der Dritten Internationalen Aktionstage für die Befreiung der Cuban Five, die in Washington DC vom 4. und 10. dieses Monats stattfinden, fand ein Forum statt, das unter der Teilnahme von Miguel Barnet, Präsident des Nationalen Schriftsteller- und Künstlerverbandes Kubas (UNEAC); Cindy Sheehan, amerikanische politische Aktivistin, sowie des Journalisten Ignacio Ramonet abgehalten wurde.

Demonstration für die Freiheit der Fünf vor dem Weißen Haus. Foto: Hackwell, Bill
Demonstration für die Freiheit der Fünf vor dem Weißen Haus. Foto: Hackwell, Bill

Barnet hob den intellektuellen Charakter der Fünf und deren moralische Statur hervor. Trotz der Gitter, sagte er, „haben die Fünf nie aufgehört, frei zu sein, auch hinter Gittern sind sie freier als die Luft, was es ihnen ermöglichte, weiter zu schreiben und Kunstwerke zu schaffen“. Mit seinen Worten im Namen der Schriftsteller und Künstler Kubas und des gesamten kubanischen Volkes, dankte Miguel Barnet den Anwesenden für ihre Unterstützung und ihren unermüdlichen Kampf für die Freiheit der Fünf.

Sheehan erläuterte ihrerseits, wie der Schmerz über den Verlust ihres Sohnes im ungerechten Krieg in Irak ihr den Schmerz der Mütter der Fünf verständlich gemacht hatte. In einer klaren Botschaft rief die Aktivistin die Teilnehmer dazu auf, eine Bewegung solchen Ausmaßes herauszubilden, die es für die US-Regierung unhaltbar macht, die Kubaner weiter gefangen zu halten. „Wir müssen ihre Freilassung fordern“, sagte Cindy Sheehan, „nicht darum bitten“.

Die Abschlussworte sprach Ramonet, der die Tatsache betonte, dass Kuba eines der Länder ist, die am meisten unter Terroranschlägen gelitten haben, welche größtenteils vom Territorium der Vereinigten Staaten ausgegangen sind.

Die französisch-spanische Schriftsteller und Journalist rief dazu auf, der Politik der Blockade ein Ende zu setzen und forderte den Ausschluss Kubas aus der Liste der Länder, die den Terrorismus fördern.

Der Plan der Veranstaltungen enthält auch eine Trauerfeier in Erinnerung an den früheren chilenischen Außenminister Orlando Letelier und seinen Assistenten Ronni Moffitt im Dupont Circle, dem Ort, wo sie im Herbst 1976 im Ergebnis einer terroristischen Aktion, an der Elemente kubanischer Herkunft beteiligt waren, getötet wurden.

Am heutigen Montag werden die ausländischen Parlamentarier den Bundeskongress besuchen, um ihren amerikanischen Kollegen die Notwendigkeit nahezulegen, die gegen die fünf Kubaner begange Ungerechtigkeit zu beenden. 
 

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