Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 8 Mai 2014

 

Die Mission „Barrio Adentro"
hat das Gesundheitssystem Venezuelas gestärkt

Am Mittwoch, dem 9. April, kam eine Gruppe Venezolaner im Wohngebiet „23. Januar" von Caracas zusammen, um das elfjährige Bestehen der Medizinischen Mission Barrio Adentro (was soviel bedeutet wie „ins Wohngebiet") zu begehen.

Auf der Veranstaltung unterstrich der Vizepräsident von Venezuela, Jorge Arreaza, dass das besagte Sozialprogramm zur Stärkung des Gesundheitswesens des Landes beigetragen hat.

Über „Barrio Adentro" wurden dem venezolanischen Volk über 617 Millionen kostenloser medizinischer Konsultationen erteilt und sind über 1.750.000 Menschenleben gerettet worden.

Das Programm, das die treibende Kraft des Nationalen Gesundheitswesens darstellt, verfügt über ein Netz von über 10.000 Einrichtungen der medizinischen Grundversorgung, das über Stadtviertel, Wohnsiedlungen, Gehöfte und ländliche Ortschaften des gesamten Landesgebietes verteilt ist.

Es umfasst vier grundlegende Stützen: Barrio Adentro I (Sprechstunden für die Bevölkerung), Barrio Adentro II (Diagnosezentren, Rehabilitationssäle und Zentren modernster Technologie), Barrio Adentro III (Modernisierung und technologische Erneuerung von Krankenhäusern) und Barrio Adentro IV (spezialisierte Krankenhäuser).

Das Programm stellt einen der emblematischsten Kooperationsverträge zwischen Venezuela und Kuba dar, der auf Initiative des Führers der Bolivarischen Revolution, Hugo Chávez Frías, und des Kommandanten der Kubanischen Revolution, Fidel Castro Ruz, entstand, um dem venezolanischen Volk eine qualitativ hochwertige und kostenlose Versorgung zukommen zu lassen.

Diesbezüglich wies Arreaza darauf hin, dass es keine Umkehr in der Union zwischen Kuba und Venezuela gibt und dass diese Völker ihre brüderlichen Beziehungen nicht unterbrechen werden.

„Es gibt keine Umkehr in der Union zwischen Kuba und Venezuela. Wir sind eine einzige Flagge, ein einziges Vaterland. Jetzt ist die Verpflichtung größer, wir müssen die Beziehungen weiterführen und besser sein, effizient, die Zielstellungen mit noch größerer Strenge erfüllen, und in diese Richtung gehen wir", bemerkte er.

Er erinnerte daran, dass die Kommandanten Chávez und Fidel die Verträge zwischen beiden Ländern in die Wege geleitet haben, um die Bedürfnisse des Volkes dieser südamerikanischen Nation zu befriedigen.

HERVORRAGENDE ARBEIT

Arreaza lobte die Arbeit der kubanischen Ärzte in Venezuela, insbesondere in der Mission Barrio Adentro. „Wir wollen unsere Dankbarkeit und Anerkennung für die Arbeit der kubanischen Ärzte, die über so lange Zeit hinweg bei uns gewesen sind, zum Ausdruck bringen. Sie sind Bestandteil des venezolanischen Volkes und werden auch weiterhin hier bei uns sein", sagte er.

Er erinnerte daran, dass vor der Schaffung dieses Sozialprogramms die Arbeit dieser medizinischen Fachleute grundlegend für die Hilfe für die Opfer der Tragödie von Vargas im Jahre 1999 war. „Während der Erdrutsche von Vargas zweifelte der Präsident Kubas, Fidel Castro, nicht daran, Ärzte zu entsenden, um uns zu helfen", erinnerte sich der venezolanische Vizepräsident.

Er stellte fest, dass die Arbeit der kubanischen Ärzte „ein Werk der Liebe" gewesen ist, die größer war als die Ablehnung und der Angriff der rechten Gruppen, die die Integration und Kooperation zwischen den Völkern nicht verstehen.

Seinerseits bezog sich Francisco Armada, venezolanischer Minister für Gesundheitswesen, auf die Teilnahme der venezolanischen Kollektive der Einwohner und der Allgemeinmediziner der Gemeinden an der Mission Barrio Adentro. „17.000 Ärztinnen und Ärzte, 17.000 Töchter und Söhne von (Hugo) Chávez, was nichts anderes ist als dieses Volk weiß gekleidet, dieses Volk, das zu Ärztinnen und Ärzten ausgebildet worden ist", unterstrich er.

Er hob den Beitrag solcher Kollektive wie der Bolivarischen Gesellschaft der Fachärzte für Allgemeinmedizin, der Nationalbewegung der Krankenpfleger und Krankenschwestern, der Nationalen Bolivarischen Medizinischen Front, des Kollegiums der Ärtzte der Hauptstadt Caracas, der Bolivarischen Front der Zahnärztinnen und Zahnärzte und der Nationalkoordination der Ärztinnen und Ärzte von Venezuela an der Mission hervor.

„Die Kollektive sind ein organisierter Ausdruck der Liebe, ein organisierter Ausdruck des aufbauenden Volkes, und ich glaube, dass es der beste Beweis dessen ist, was für Kollektive wir haben", fügte der Minister für Gesundheitswesen hinzu.

DIE UNTERSTÜTZUNG KUBAS WIRD ANHALTEN

Die kubanische Medizinmission, die in Barrio Adentro lebt, ratifizierte ihre Unterstützung gegenüber dem venezolanischen Volk trotz der Angriffe, die Terrorgruppen gegen einige Gesundheitseinrichtungen des Landes verübt haben.

„Wir ratifizieren hier und heute, vor dem gesamten venezolanischen Volk, dass wir nicht aufgeben werden. Wir werden weiterkämpfen, wie es uns unsere Leiter in Kuba, unser Comandante en Jefe Fidel Castro, unser Präsident Raúl Castro gelehrt haben", sagte Miguel Basilio Reyes, der in der vorhergehenden Woche von Terrorgruppen angegriffen worden war, die versuchten, den ärztlichen Stützpunkt der Mission Barrio Adentro La Ruezga Sur, in der Gemeinde Iribarren, Bundesstaat Lara, in Brand zu setzen, obwohl sich eine Gruppe von Ärzten darin befand.

Der Vizepräsident Arreaza bat die Sektoren der Opposition, die das kubanische Volk angreifen, um Respekt. „Zu sagen „Raus mit den Kubanern aus Venezuela" ist eine Beleidigung für das venezolanische Volk", stellte Arreaza fest. (Entnommen aus Cubadebate)

 

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