Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 8. März 2013

 

Raúl ist im Vaterland von Chávez
Kurz vor seiner Abreise gab der kubanische Präsident Erklärungen gegenüber der Presse ab

LETICIA MARTÍNEZ HERNÁNDEZ und YAIMA PUIG MENESES

CARACAS, Venezuela.— Etwa um 14 Uhr traf in dieser Hauptstadt Präsident Raúl Castro Ruz ein, um Comandante Hugo Chávez Frías den letzten Abschied zu geben, dem Kampfesbruder und großartigen Mann, den Kuba wie einen Sohn aufnahm. So vereint sich Raúl mit den Staats- und Regierungschefs, die dem unbesiegten Anführer dieses befreiten  Vaterlandes ihre Ehre erweisen.

Bei seiner Ankunft wurde Raúl von Elías Jaua empfangen.
Bei seiner Ankunft wurde Raúl von Elías Jaua empfangen.

„Chávez ist unbesiegt, siegreich, unbesiegbar von uns gegangen“ versicherte Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Präsident des Staats- und des Ministerrates kurz vor seiner Abreise aus Santiago de Cuba nach Venezuela, um dem historischen bolivarischen Anführer, Giganten des Denkens und der Aktion, der Chávez war, den letzten Abschied zu geben.

Als er über seine Empfindungen sprach, die er am Donnerstagmorgen auf dem Platz der Revolution Antonio Maceo in der Stadt Santiago de Cuba spürte, hob er die Trauer hervor, die im Volk herrschte. „An den Kommentaren einiger Frauen und Männer aus Santiago war zu erkennen, dass alle eben diese Gefühle empfanden“, sagte er.

 „Und so ist es nicht nur in unserem Land, wir sahen die gleiche Situation in Caracas während des Marsches der Massen, die gestern die sterblichen Überreste von Chávez bis zur Militärakademie in Fuerte Tiuna begleiteten. Aber das Volk von Caracas zeigte sich auch kämpferisch, rief Losungen, sogar Lieder der revolutionären Standhaftigkeit. Es war logisch, dass das so sein würde, wegen all dem, was Chávez verkörperte.“

Später trat er an den Sarg des Comandante Hugo Chávez Frías, um ihn zu ehren.
Später trat er an den Sarg des Comandante
Hugo Chávez Frías, um ihn zu ehren
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„Denn über Chávez könnten wir stunden- oder sogar tagelang sprechen, und so wird es sicher auch in Zukunft sein“, versicherte Raúl.

Sich auf das Vermächtnis beziehend, das der bolivarische Anführer unseren Völkern hinterließ, hob der Armeegeneral die Wichtigkeit dessen hervor, dass unser Volk nicht zurückweicht bei all dem, was wir unter seinem Einfluss in diesen wenigen Jahren erreicht haben. „Es ist lebenswichtig — schätzte er ein —  weiter zu kämpfen für die Einheit des kubanischen und des venezolanischen Volkes, aber auch aller lateinamerikanischen und karibischen Völker.“

Und als Abschluss dieser historischen Worte fügte der kubanische Präsident hinzu: „Chávez ging über die große Tür in die Geschichte ein und niemand wird diese Tür schließen können, noch vergessen, was geschehen ist. Das venezolanische Volk wird seine Errungenschaften zu verteidigen wissen und wir werden wie auch bisher fest an seiner Seite stehen.“
 

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