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Havanna, 7. Oktober 2014

 

Evo betont Rolle der Indigenen und der Bauern in der Regierung

LA PAZ – Der bolivianische Präsident Evo Morales beendete gestern in der Stadt Cochabamba seine Wahlkampagne und nutzte die Gelegenheit, die Arbeit hervorzuheben, die Bauern und Indigene geleistet haben, seit er an der Macht ist.

Morales erinnerte sichtlich erregt an die Worte der Neoliberalen „Der Bauer und der Indio sind nur zum Wählen zu gebrauchen“, um dann fortzufahren: „In dieser kurzen Zeit haben wir gezeigt, dass die Bauernbewegung und die Urbevölkerung auch zum Regieren taugen und deshalb werden wir am 12. Oktober die Wahl gewinnen.“

Laut Morales „haben wir uns nach so viel Auflehnung gegen den Neoliberalismus zusammengetan um zu sagen: Schluss mit der Privatisierung und mit dem Ausverkauf unserer Reichtümer! Von jetzt an bleiben unsere Reichtümer zum Wohle unseres Volkes in Bolivien.“

Zur gleichen Zeit wies er darauf hin, dass das in den letzten Jahren Erreichte kein Geschenk von Evo Morales gewesen sei, sondern vielmehr die Konsequenz aus dem Kampf des Volkes, heißt es bei PL.

„Heute sind wir auf der ganzen Welt geschätzt, anerkannt und respektiert, weil wir allen Bolivianern die Würde wiedergegeben haben“, fügte er hinzu.

Der erste indigene Präsident Boliviens thematisierte auch die Kritiken im Gesundheitsbereich und versprach, die Konstruktion eines modernen, auf Krebsbehandlung spezialisierten Krankenhauses in Cochabamba voranzubringen.

Auch bestand er auf einer „Zahlungsbefreiung für Medikamente. Wir werden in Cochabamba einen pharmazeutischen Komplex im Wert von 300 Millionen Dollar bauen zur Produktion und zum Export von Medikamenten.“

Morales erntete starken Applaus von den Zehntausenden von Menschen, die an der Beendigung der Wahlkampagne teilnahmen, und zeigte sich überzeugt davon, dass seine Partei zwei Drittel der Stimmen erhalten werde; er beschwor aber die Notwendigkeit, diesen Vorsprung an den Urnen zu beweisen.

 

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