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Havanna, 7. November 2014

 

Lateinamerika und die Karibik
Das Streben nach wirtschaftlicher Integration

Laura Bécquer Paseiro
Foto: EFE

CARACAS - Eines der Ergebnisse des letzten Gipfels der Staatschefs des Gemeinsamen Markts des Südens (Mercosur) war es, in der Region Lateinamerika und die Karibik eine ausschließliche Wirtschaftszone einzurichten, eines der ambitioniertesten Projekte, die in den letzten Jahren ins Leben gerufen worden sind.

Das Streben nach wirtschaftlicher Integration

Politisch verfügt die Idee bereits über Unterstützung durch die Gemeinschaft Lateinamerikanischer und karibischer Staaten (CELAC), die 33 unabhängige Länder der Region vereint.

Die Mitgliedsländer des Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela) halten es für positiv, zusammen mit Petrocaribe, der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA), der Karibischen Gemeinschaft (CARICOM) und der Pazifik-Allianz eine große Regionalzone zu schaffen.

Der Zweck der Zone ist es, die Vorteile eines geographischen Gebiets zu nutzen, das reich an natürlichen Ressourcen ist, deren ungleiche Verteilung es aber arm und sogar anfällig für Wirtschaftskrisen macht.

Die Zone strebt auch den freien Verkehr von Waren von einem Ort zum anderen des Kontinents und den edlen Wettstreit zwischen den Volkswirtschaften der Region an.

Nach offiziellen Angaben erwirtschaftet die Zone ein BIP von mehr als vier Milliarden Dollar.

Der politische Analyst Carlos Alzugaray Treto sagte gegenüber Granma, dass die Schaffung des Wirtschaftszone ein weiterer Versuch der Regierungen in der Region sei, um ihre Integrationsprogramme und ihre Autonomie gegenüber den Vereinigten Staaten zu stärken. Sie sei Ausdruck einer wachsenden Welle der Regionalisierung.

Während des Zweiten Gipfeltreffens der CELAC, das im Januar dieses Jahres in Havanna stattfand, hatte Alicia Barcena, Exekutivsekretärin der CEPAL, gegenüber Granma bereits auf das Ungleichgewicht hingewiesen, das darin besteht, dass der intraregionale Handel nur etwas mehr als ein Fünftel des gesamten Warenaustauschs der Region ausmacht. von in der Gegend.

In Europa betrage es jedoch mehr als 70%, und  in Asien-Pazifik mehr als 40%, erklärte die mexikanische Diplomatin, während sie auf dem enormen Potenzial beharrte, das die Region habe, um ihren Binnenmarkt zu entwickeln.

Der intraregionale Handel in Lateinamerika beträgt kaum ein Fünftel vom Gesamtvolumen des Warenhandels.

 

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