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Havanna, 6.Oktober 2014

 

Uruguay verbietet anderen Staaten Landerwerb
• Uruguay gibt eine Richtlinie bekannt, die dem
Ausland den Landkauf untersagt

Von Freitag, dem 3. Oktober an wird kein ausländischer Staat mehr Land in Uruguay erwerben können, wie aus der Bekanntmachung eines Gesetzes hervorgeht, das für die Verteidigung der nationalen Souveränität sorgen soll.


Uruguay beschließt eine Richtlinien, die anderen Staaten den
Landerwerb verbietet (Foto: Archiv Telesur)

Uruguay gab eine Regel bekannt, die den Besitz von Ländereien zur landwirtschaftlichen Nutzung jedem Unternehmen verbietet, an dem direkt oder indirekt ein ausländischer Staat beteiligt ist, verlautbarten am Freitag offizielle Quellen.

Die Richtlinie, die einstimmig in beiden Kammern des uruguayischen Parlaments genehmigt wurde, wurde von Präsident José Mujica und dem Minister für Viehzucht und Fischerei, Tabaré Aguerre, dem Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Luis Almagro und dem Minister für Wirtschaft und Finanzen, Mario Bergara, abgezeichnet.

Nach einem Kommuniqué, das die Präsidentschaft der Republik herausgab, verfolgt die Richtlinie das Ziel, das „allgemeine Interesse zur Bewahrung und Verteidigung der vollständigen Souveränität des Staates Uruguay im Hinblick auf die natürlichen Ressourcen im Allgemeinen und den Grund und Boden im Besonderen" zu etablieren.

Das Gesetz verbietet landesweit ausländischen Unternehmen oder solchen, die in Uruguay ansässig sind und an denen direkt oder indirekt ein ausländischer Staat beteilt ist, den Grundbesitz zum Zwecke der landwirtschaftlichen Nutzung.

Der Staatssekretär des Ministeriums für Viehzucht, Enzo Benech, führte aus, dass das Gesetz im Zusammenhang mit der Politik der Landkonzentration stehe, die die Regierung von Präsident Mujica verteidige. Er erinnerte daran, dass es viel (Land) in ausländischem Besitz gebe, weil dies zwar ein oft diskutiertes, jedoch schwer in Gesetze zu fassendes Thema sei.

Er präzisierte, dass das Gesetz nur ausländischen Staaten den Landerwerb verbiete, dagegen nicht natürlichen Personen oder ausländischen Unternehmen. Im Falle, dass es sich um Gesellschaften mit beschränkter Haftung handle, müssten sie Namenaktien vorlegen können, „weil wir wissen wollen, wer unsere Ländereien kauft".
 

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