Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 5. Juli 2013

 

Das souveräne Lateinamerika an der Seite von Evo

Cochabamba - Soziale Bewegungen Boliviens, Frauen, Gewerkschafter, indigene Gruppen und Arbeiter versammelten sich in Cochabamba, um Präsidenten Evo Morales nach dem Vorfall in Europa während seiner Rückreise nach Bolivien ihre Unterstützung und Solidarität zu erweisen.
Das souveräne Lateinamerika an der Seite von EvoBei der Veranstaltung, die dem Treffen der Union der Südamerikanischen Nationen (UNASUR) vorangeht, waren unter anderen Persönlichkeiten die Präsidenten von Argentinien, Venezuela, Uruguay, Ecuador und Surinam anwesend.
Morales betonte, seine Regierung werde sich auf keine Weise erpressen lassen. Er sagte, dass er den ehemaligen CIA-Agenten Edward Snowden nicht persönlich kennen gelernt habe und dass er die internationalen Verträge respektiere, weshalb kein Grund dafür bestand, dass er diesen Bürger in seinem Flugzeug mitgenommen haben sollte.
„Wir sind würdevoll, souverän, und wir sind stolz auf unsere Völker“, sagte der bolivianische Präsident und fügte hinzu, dass er nicht zulassen werde, dass sein Land auf irgendeine Weise erpresst oder eingeschüchtert wird, wie es versucht wurde.
Bei der Ankunft im Land sagte Morales, dass das, was in diesen Tagen passiert war, weder ein Zufall noch ein Fehler war, sondern Teil der imperialen Politik gegen das bolivianische Volk, berichtet Prensa Latina.
Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa äußerte: „Entweder wir bleiben Kolonien oder wir verewigen uns als freie und souveräne Völker.“ Die südamerikanischen Länder werden nicht erlauben, dass ein Staatsoberhaupt Unseres Amerikas derartig behandelt wird. Correa betonte, dass die gegen Morales durchgeführten Aktionen das Völkerrecht verletzt haben und die Ereignisse eine Dringlichkeitssitzung der UNASUR verdient haben, weil Bolivien niemanden ausspioniert, niemanden ausgeplündert und niemanden überfallen hat.
Sein venezolanischer Amtskollegen Nicolás Maduro sagte, dass es eine traurige Stunde für Europa war, bekräftigte aber, dass es für Lateinamerika eine Stunde der Einheit bedeute, „denn die Aggression gegen Evo Morales hat uns weiter vereint“.
Die argentinische Präsidentin Cristina Fernández äußerte, dass das Wenigste, was die europäischen Regierungen machen könnten, die das Recht von Morales überfahren haben, sei, ihn um Verzeihung zu bitten.
Im Mittelpunkt der Agenda des Treffens der Staatschefs von UNASUR wird die bedingungslose Unterstützung für Morales und den Plurinationalen Staat Bolivien gegenüber dem Angriff der USA und ihrer europäischen Verbündeten stehen.

 

                                                                                                  ARTIKEL DRUCKEN


Generaldirektor: Lázaro Barredo Medina. Chefredakteur: Gustavo Becerra Estorino
Hosting:
Teledatos-Cubaweb. Havanna
Granma Internacional Digital:
http://www.granma.cu/

E-mail  | Index | Español | Inglés | Francés | Portugués | Italiano | Themen
© Copyright. 1996-2013. Alle Rechte vorbehalten. GRANMA INTERNACIONAL. Kuba

UP

Granma
Internacional Deutsche Ausgabe