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Havanna, 4 September 2014

 

KOLUMBIEN
Verhandlungsparteien erkennen Rechte der Opfer des bewaffneten Konflikts an

Die FARC-EP und die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos ratifizierten am Sonntag, dem 17. August, bei den Friedensgesprächen in Havanna ihre Verpflichtung, auf der Grundlage der Anerkennung der Rechte der Opfer des kolumbianischen bewaffneten Konflikts zusammen zu arbeiten.


Foto: PL

In einer gemeinsamen Erklärung bestätigten die Parteien, dass sie „auf der Grundlage der 10 vereinbarten Leitsätze arbeiten werden, insbesondere auf der Grundlage der Anerkennung der Rechte der Opfer, um deren bestmögliche Entschädigung zu gewährleisten und Garantien der Nichtwiederholung zu erbringen".

Dies geschah, nachdem die Friedensdelegationen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens -Volksarmee (FARC-EP) und der Regierung die Zeugenberichte der ersten Gruppe von Opfern anhörten, die am Freitag, dem 15. August, nach Kuba zur Teilnahme an den Gesprächen kam, mit denen man seit 2012 bestrebt ist, den bewaffneten Konflikt zu beenden.

Wie im Text der Friedensdelegationen der Regierung und der Rebellen ausgedrückt wird, fand das Treffen „in einer Atmosphäre der Feierlichkeit und des Respekts statt, wobei den Aussagen und Vorschlägen jedes der Opfer große Aufmerksamkeit zuteil wurde".

In diesem Sinne bedankten sich beide Seiten bei der ersten Gruppe der vom Konflikt Betroffenen für deren Teilnahme an den Gesprächen und „insbesondere dafür, ihre Geschichten, Meinungen und Vorschläge mitgeteilt zu haben, die mit viel Mut und Offenheit zum Ausdruck gebracht wurden."

„Diese", fügten sie hinzu, „werden nicht nur eine wichtige Grundlage sein, zusammen mit den Tausenden von Zeugenaussagen und Vorschlägen, die in den Foren über Opfer und während der Formulierung von Punkt 5 des Abkommens erfasst worden sind, sondern sie machen uns bewusst, warum wir an der Beendigung des Konflikts, am Aufbau eines dauerhaften Friedens und der Versöhnung arbeiten.

Wir glauben, dass dies ein transzendentaler Moment für die Gespräche war. Von Anfang an haben wir gesagt, dass die Opfer im Zentrum des Abkommens stünden." Mit diesem ersten Treffen in Havanna werde dieses Ziel auf direktere Weise erreicht, stellten beide Friedensdelegationen fest.

Die Parteien dankten außerdem den Ländern, die Garanten des Friedensprozesses sind - Kuba und Norwegen – und den Begleitern - Venezuela und Chile - für ihren wertvollen Beitrag zur Verwirklichung dieses historischen Ereignisses.

„In diesem Zusammenhang heben wir mit Dankbarkeit die effektive Arbeit Kubas hervor, das als Gastgeber mit allen notwendigen Mitteln die Organisation, die Aufnahme und die Betreuung der Opfer und ihrer Begleiter bei diesem ersten Besuch bis hin zu seinem erfolgreichen Abschluss übernommen hat", heißt es im Text weiter.

Diese Gruppe der vom Konflikt betroffenen Menschen ist die erste von fünf, die während des aktuellen Zyklus nach Havanna reisen, um am Verhandlungstisch zu sprechen, der die Frage der Rechte der Opfer analysiert und wo insgesamt 60 Menschen ihre Zeugnisse darstellen werden. (PL)
 

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