Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 30 September 2014

 

Treffen der linken Parteien Lateinamerikas in Ecuador
•Atilio Borón: Entweder werden wir vereint oder zum
51. Stern der Vereinigten Staaten

QUITO- Das Treffen der Linken Lateinamerikas, an dem 35 Organisationen aus 20 Ländern teilnahmen, endete mit der Verabschiedung eines Aktionsplans, der dem Wiederaufleben der Rechten in der Region Einhalt gebieten soll.

In seiner Eröffnungsrede warnte der ecuadorianische Präsident Rafael Correa vor einem Wiederaufleben der Rechten und er rief die Linke Lateinamerikas dazu auf, sich zu vereinen, eine gemeinsame Agenda zu entwickeln und das regionale souveräne Vaterland aufzubauen.

Nur durch die Konsolidierung der Integration könne man eine zweite und endgültige Unabhängigkeit auf dem Subkontinent erreichen. In diesem Zusammenhang drängte er darauf, Initiativen wie die Bank des Südens und den Fonds der Reserven des Südens in die Tat umzusetzen und Mechanismen anzuwenden, die es erlauben, die Benutzung von Währungen von außerhalb der Region zu reduzieren.

Er stellte auch die internationale geopolitische Ordnung in Frage, in der neokoloniale Strukturen weiterbestehen, wie z.B. dass die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ihren Sitz in Washington hat.

Warum müssen wir die Probleme, die unsere Region betreffen, in Washington besprechen, fragte er

Der argentinische Politologe Atilio Borón sagte auf dem Treffen, dass die Zukunft Lateinamerikas in der Einheit liege, dass man ohne Unterlass auf die Integration zusteuern müsse, sonst würde man sich in den 51. Stern der Vereinigten Staaten verwandeln. Die Bedrohung sei sehr groß, denn die Pläne Washingtons sähen vor, Lateinamerika dahin zu bringen, wo es sich am 31. Dezember 1958 befunden habe, sagte Borón in Anspielung auf den Sieg der kubanischen Revolution, die das politische Panorama der Region verändert hat.

Was Washington jetzt plane, sei eine konservative Restauration zu starten, um die Region wieder zurückzugewinnen, die sie immer als ihre eigene betrachtete, sagte der argentinische Politologe.

Nach Ende des Treffens werden noch an die Hundert Delegierte in Quito bleiben, um am 30. September an einer Gedenkveranstaltung zum 4. Jahrestags des Putschversuches teilzunehmen.

An diesem Tag griff im Jahr 2010 eine Gruppe wegen einer Lohnreform unzufriedener Polizisten den ecuadorianischen Präsidenten an, als dieser auf einer Polizeistation mit ihnen sprechen wollte. Correa musste sich in ein nahegelegenes Polizeihospital flüchten, von wo er neun Stunden später von regierungstreuen Truppen befreit wurde. Bei dieser Aktion kam es zu einem Schusswechsel, bei dem fünf Menschen starben und einige verletzt wurden .Eine Untersuchungskommission kam im Juni letzten Jahres zu dem Schluss, dass der Protest der Polizisten wegen der Lohnreform in Wirklichkeit ein von der Opposition koordinierter und vorbereiteter Putschversuch war. (PL)
 

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