Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 2.Oktober 2014

 

Argentinische Präsidentin nimmt härtere Haltung gegenüber USA ein

NACH der Missachtung des Urteils, das Richter Griesa gegen Argentinien ausgesprochen hatte, verschärfte die Präsidentin Cristina Fernández den Tonfall gegenüber den Vereinigten Staaten und sprach sogar von einer Verschwörung zwischen Gruppen im Innern des Landes und Kräften von außen, um die Regierung zu stürzen.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich hier um die isolierte Handlung eines senilen New Yorker Richters handelt”, sagte die Regierungschefin.

Auf Antrag der Geierfonds erklärte Griesa das ganze Land der Urteilsmissachtung für schuldig, weil es nicht die von ihm in einem vorherigen Urteilsspruch geforderten 300 Millionen Dollar an diese Spekulantengruppen gezahlt hat.

Sie fragte sich, wer noch einmal auf Argentinien setzen würde, wenn wir die Mehrheit von 92,4% unserer Gläubiger „zum Narren halten”, um das eine Prozent zufriedenzustellen, sagte sie in Anspielung auf die Geierfonds, die den Prozess mit Unterstützung der US-Judikative angestrengt hatten.

„Nie zuvor hat man den Unsinn so weit getrieben und noch immer neuen Unsinn hinzugefügt. Zufälligerweise wurde der Gerichtsentscheid zur Urteilsmissachtung einen Tag vor dem Fälligkeitstag der zweiten diesjährigen Zahlung an die Gläubiger ausgesprochen“, sagte sie.

Was sie wirklich wollten, sei, die gesamte Umstrukturierung der argentininischen Staatsschulden über den Haufen zu werfen, damit Argentinien wieder Schulden von mehreren Milliarden Dollar hätte, machte sie deutlich.

„Und wenn dabei die Souveränität und die internationale Rücksichtnahme vor die Hunde gehen, so ist das, nachdem sie sich als die großen Verteidiger des Rechts aufgespielt haben, nicht mehr ihr Problem”, kritisierte sie und versicherte: „Die Souveränität ist nicht verhandelbar.“
„Es würde mich nicht überraschen, wenn sie uns in 20 Tagen Sanktionen auferlegten”, sagte sie auf eine mögliche Strafe anspielend, die Griesa angedroht hatte.

Auf die Verschwörung gegen das nationale Projekt des Volkes eingehend, das sie vorantreibt, stellte sie fest, dass „man Druck auf die Wechselkurse ausübe, um eine Entwertung zu erreichen und um die gemeinsamen Übereinkünfte aufzuweichen”.

Sie warnte, dass wirtschaftlich und politisch mächtige Gruppen innerhalb des Landes eine Krise auslösen wollten. „Das Problem ist nicht wirtschaftlicher Natur, es sind Sektoren, die sich zusammengeschlossen haben, weil sie die Regierung stürzen wollen“, sagte sie.

Sie warnte ebenfalls vor den Einmischungen des kommissarischen Leiters der US-Botschaft Kevin Sullivan und bezeichnete die angebliche Bedrohung seines Lebens durch die terroristische Gruppe „Islamischer Staat”, die von der oppositonellen Zeitung Clarín veröffentlicht wurde, als Histörchen und Lüge.

 

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