Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 29. April 2013

 

13. Regierungskomission Kuba-Venezuela vollendet
Kuba und Venezuela gestalten die bilaterale Zusammenarbeit enger

LAURA BÉCQUER PASEIRO

Der Präsident Venezuelas, Nicolás Maduro, bezeichnete am Samstag die Zusammenarbeit zwischen diesem Bruderland und Kuba als historische Allianz, die die Zeiten überdauert und dass in den nächsten Jahren daran gearbeitet wird, die Anstrengungen der Zusammenarbeit „so optimal wie möglich“ zu gestalten.

Beim Abschluss der 13. Gemischten Regierungskomission Kuba-Venezuela, der im hauptstädtischen Kongresspalast im Beisein des Präsidenten des Staats- und des Ministerrates Armeegeneral Raúl Castro stattfand, betonte der venezolanische Präsident „wir sind gekommen, um allen Völkern Lateinamerikas und der Karibik zu sagen, dass wir zusammen weiter arbeiten werden“.

Maduro brachte in Erinnerung, dass im Oktober des Jahres 2000, als der bolivarische Führer Hugo Chávez und der historische Führer der kubanischen Revolution Fidel Castro den Rahmenvertrag der Zusammenarbeit unterzeichneten, „ein einzigartiger historischer Moment gekommen war“.

Er prangerte an, dass diese Beziehung von der „faschismusähnlichen Rechten von Venezuela“ angegriffen worden sei. Diesbezüglich kündigte er an, dass der venezolanische Außenminister Elías Jaua die gesamte notwendige Dokumentation zusammenstellt, um vor allen internationalen Instanzen die Angriffe anzuzeigen, deren Ziel die kubanischen Helfer in dem südamerikanischen Land waren.

An anderer Stelle seiner Ansprache dankte er Fidel, Raúl und dem kubanischen Volk, das „in seinen Jahren der Revolution ein gigantisches menschliches Vermächtnis akkumuliert hat“.

In seiner Rede erinnerte Maduro an die Arbeit des Oberkommandierenden der Bolivarischen Revolution und wie er die Aufgaben dieser Komission anleitete. Er sagte, dass diese Arbeitstage voller Nostalgie waren, voller Erinnerungen und dass Chávez‘ Andenken unter uns weilt.

Seinerseits wies der Präsident des Staats- und des Ministerrates Armeegeneral Raúl Castro darauf hin, dass die gefühlvollen Worte von Maduro, in denen er erneut seine Treue zu Präsident Chávez und zu seinen Ideen ausdrückte, „mich tief ergriffen haben“. Er brachte zum Ausdruck, dass die 51 angenommenen Kooperationsvorhaben erarbeitet worden sind, indem die Grundprinzipien des vor Jahren unterzeichneten Rahmenvertrages befolgt wurden.

Der kubanische Präsident bezeichnete die Unterzeichnung der Absichtserklärung für die Aufstellung und Annahme einer mittel- und langfristigen ökonomischen Agenda als transzendental. In diesem Sinne stellte er fest, dass dieses Dokument, das dem Entwurf der wirtschaftlichen Beziehungen dient, durch den Plan des Vaterlandes 2013-2019 der Bolivarischen Regierung, die Leitlinien der Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei und der Revolution, sowie den Plan der kubanischen Wirtschaft für den Zeitraum 2012-2016 geleitet wird.

Er bezog sich auch darauf, dass am vergangenen 14. April in Venezuela mit dem Sieg von Nicolás Maduro bei den Wahlen ein sehr wichtiger Sieg errungen worden war.

Beide Staatschefs leisteten dem Andenken Chávez‘ Tribut, der von Fidel als „der beste Freund Kubas“ bezeichnet worden war und als den großen Urheber der ALBA, die ein Modell ist, das auf Zusammenarbeit beruht.

Die durch die 13. Regierungskomission zwischen Kuba und Venezuela unterzeichneten Projekte stärken die sozialen Missionen auf Gebieten wie dem Gesundheitswesen, der Bildung, den Kommunikationen und anderen.

Bei dieser Ausgabe waren sechs Fachkomissionen tätig, die die verschiedenen Programme der bilateralen Zusammenarbeit prüften.

Zum Abschluss des zweitägigen Treffens wurden mehrere der angenommenen Verträge abgezeichnet. Dazu gehören die Absichtserklärung für die Aufstellung und Annahme einer mittel- und langfristigen bilateralen ökonomischen Agenda, ein Vertrag über die Leistung zahnmedizinischer Dienste und andere auf kulturellem Gebiet. 

Zugegen waren die Präsidenten der Komissionen, von kubanischer Seite der Minister für Außenhandel und Auslandsinvestition, Rodrigo Malmierca, und von venezolanischer Seite der Minister für Erdöl und Energie, Rafael Ramírez.

Desweiteren waren anwesend der Erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrates Miguel Díaz-Canel; der Vizepräsident des Ministerrates Ricardo Cabrisas; sowie die Außenminister beider Länder Bruno Rodríguez (Kuba), und Elías Jaua (Venezuela) und Minister beider Länder.
 

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