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Havanna, 23. Oktober 2014

 

Evo Morales: Wir Indigenen sind regierungsfähig
• Der Bolivianische Präsident versichert, ungeachtet der Kritik der neoliberalen Politiker voll regierungsfähig zu sein

Autor: 
Prensa Latina
Foto: 
ABI

LA PAZ — Der bolivianische Präsident Evo Morales garantierte am Mittwoch, dass die Indigenen fähig seien, zu regieren, ungeachtet dessen, was neoliberale Politiker über viele Jahre hinweg vorbrachten.

Morales, der an der Einweihung des Bewässerungsprojekts in der Gemeinde Ocurí im Norden des Departamento Potosí teilnahm, sagte, dass es früher hieß, der Indigene, der Eingeborene sei nur dazu da, um seine Stimme abzugeben, nicht aber, um zu regieren.

„In fast neun Jahren haben wir unsere Fähigkeit zum Regieren bewiesen und deshalb haben wir die Wahlen gewonnen“, zitiert ihn PL.

Der Präsident sagte, dass die Urvölker Linke, Antikapitalisten, Antiimperialisten sind, dank ihrer Vorfahren, unter denen er die Brüder Katari (Damaso und Thomas) erwähnte. „Sie hinterließen uns ihr Vermächtnis, ihre Prinzipien“, führte er aus.

Wie der erste indigene Präsident des Landes sagte, „sind wir in Bolivien nur dabei, das zurück zu erobern, was uns mit der europäischen Invasion genommen wurde. Wir sind dabei, zu beweisen, dass wir es verstehen, den Staat zu verwalten, daher diese neue Ratifizierung (bei den Wahlen) mit über 60%“.

Zugleich betonte er, dass die kolonialistische Politik darauf ausgerichtet war, die Urvölker zu zerstören : „Wir werden die Indigenen fertig machen, sagten sie. Wir waren zur Ausrottung verdammt. Es gibt Inseln in der Karibik, wo es keine Ureinwohner mehr gibt. In Uruguay gibt es keine. In Chile gibt es wenige, aber in Ecuador, Peru, Bolivien, Mexiko und Guatemala gibt es viele.“

„Hier haben wir gesagt, nichts mit Widerstand. Wir müssen die Macht ergreifen und das haben wir gemacht und wir verfügen über soziale, wirtschaftliche und Energieprogramme. Einen vollständigen Plan, um unsere Probleme zu lösen“, sagte er.

Wie der Staatschef ausführte, werde in jenen Regionen, wo es früher weder Wasser noch Strom gab, jetzt sogar Internet und Telefon genutzt, vor allem dank des Kampfes des bolivianischen Volkes, das die Machtergreifung der sozialen Bewegungen ermöglichte.

„Wir haben das Mandat des Volkes erfüllt. Wir haben verstaatlicht, und nun kehren diese Ressourcen wieder in Bauwerken, Energieversorgung, Krankenhäusern zu uns zurück. Es geht uns wirtschaftlich bereits nicht mehr so schlecht wie vorher.“

Der Präsident verwies auf die Bedeutung, dass die Bauern, die Ortschaften, über Wasser nicht nur für den Hausgebrauch, sondern auch für ihr Vieh und für die Bewässerung verfügen, denn das bedeute, dass es Nahrungsmittel geben werde.

 

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