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U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 23. Oktober  2013

 

Brasilianische Präsidentin beschließt Gesetz zum Einsatz des Programms „Mehr Ärzte“

BRASILIA — Die brasilianische Präsidentin, Dilma Rousseff, billigte am Dienstag das Gesetz, mit dem das Programm „Mehr Ärzte“ eingesetzt wird, das im Juli vorgelegt wurde und die Einstellung von ausländischen Professionellen erlaubte, damit sie in den ländlichen Gebieten des Landes arbeiten.

Brasilianische Präsidentin beschließt Gesetz zum Einsatz des Programms „Mehr Ärzte“Der endgültige Text des Dokuments, das in der vergangenen Woche vom Nationalkongress angenommen wurde, macht das Gesundheitsministerium für die Registrierung in Brasilien der Ärzte mit ausländischem Studienabschluss verantwortlich. Diese Aufgabe wurde vorher von den Regionalräten für Medizin erfüllt, berichtet PL.

Es ist vorgesehen, dass das Programm eine maximale Dauer von sechs Jahren hat und dass sich der Aufenthalt der ausländischen Spezialisten bis auf drei Jahre erstrecken kann.

Nach diesem Zeitraum wird ein Arzt mit ausländischem Studienabschluss seinen Titel nostrifizieren oder einen medizinischen Kurs belegen müssen, der noch festgelegt wird.

Das Gesetz legt außerdem fest, dass die in dieser Studienrichtung ausgebildeten brasilianischen Ärzte einen Dienst von einem oder zwei Jahren als niedergelassener Arzt in brasilianischen Gemeinden leisten müssen, um eine Facharztausbildung machen zu können.

Das Programm „Mehr Ärzte“ kommt einer der Forderungen der Bevölkerung nach, die im Juni auf die Straße ging, um mehr Gesundheit, mehr Bildung, weniger Korruption und mehr Sicherheit zu fordern.

Rousseff sprach sich damals dafür aus, allen Brasilianern Zugang zum Gesundheitsdienst zu ermöglichen und Ärzte in die ländlichen Gebiete des Nordens und Nordostens des Landes zu senden, wo es keine gab.

Laut den letzten Angaben des Gesundheitsministeriums leisten 1.061 ausländische Ärzte ihren Dienst in 577 Gemeinden und 17 Gesundheitsdistrikten der indigenen Bevölkerung im Norden und Nordosten des Landes, der 3,5 Millionen Brasilianern zugute kommt.
 

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