Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 23. Juli 2013

 

Kolumbien und Venezuela wollen verlorene Zeit aufholen

PUERTO AYACUCHO, Amazonas — Der Präsident Venezuelas, Nicolás Maduro, und sein kolumbianischer Amtskollege, Juan Manuel Santos, stimmten am Montag in der Notwendigkeit überein, die Zusammenarbeit wieder aufzunehmen und „die verlorene Zeit" aufzuholen.

Der venezolanische Präsident (rechts) neben seinem kolumbianischen Amtskollegen
Der venezolanische Präsident (rechts)
 neben seinem kolumbianischen Amtskollegen

Nachdem er hier sein erstes bilaterales Treffen mit Santos abgehalten hatte, seit er im April die Macht übernahm, versicherte Maduro, dass Venezuela und Kolumbien verschiedene Gesellschaftsmodelle haben, dass aber die Notwendigkeit bestehe, eine Beziehung zu pflegen, die sich auf Koexistenz, Achtung, ständige Kommunikation und Zusammenarbeit begründet.

„Dass wir eine gute Fahrt ohne Entgleisungen haben, ist die ständige Herausforderung unserer Regierungen und Völker", fügte er hinzu.

„Es gibt Aspekte, in denen wir nicht einer Meinung sind, aber wir haben die unermessliche Pflicht, zusammenzuarbeiten zum Wohle des venezolanischen und des kolumbianischen Volkes", sagte seinerseits der kolumbianische Präsident.

Santos erwähnte, dass die drei Hauptthemen der Zusammenarbeit, die auf dem Treffen behandelt wurden, Sicherheit, Energie und Handel waren.

Wie angekündigt wurde, tagt am kommenden 2. August die Arbeitskommission auf höchster Ebene, welche von den Außenministern beider Länder geleitet wird, um diese Themen weiterzuführen.

Der kolumbianische Präsident dankte für die Rolle der bolivarischen Führungspersönlichkeit Hugo Chávez im Friedensprozess in Havanna mit den Revolutionären Streitkräften Kolumbiens – Volksarmee (FARC-EP), und fügte hinzu, dass Maduro, erst als Außenminister und jetzt als Präsident, „auf positive Weise gewirkt hat".

Maduro bekräftigte seine Verpflichtung gegenüber den Anstrengungen, durch die der seit einem halben Jahrhundert andauernde Konflikt in dem Nachbarland beendet werden soll. „Der Frieden Kolumbiens ist der Frieden Venezuelas und von ganz Lateinamerika".

Die Beziehungen zwischen beiden Ländern waren in den letzten Monaten gestört, besonders nach den Provokationen des ehemaligen Präsidentschaftskandidaten der Rechten, Henrique Capriles, während dessen Besuches in Kolumbien Ende Mai. (SE)
 

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