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Havanna, 22. Oktober 2014

 

Mit „Yo sí puedo" kommt Alpabetisierung in Argentinien
gut voran

BUENOS AIRES (PL) Die Argentinier, die mit der kubanischen Methode „Yo sí puedo" alphabetisiert wurden, erhielten ihr Diplom im Kongress der Nationen in einer bewegenden Veranstaltung. Dort wurde die Bereitschaft der Regierung der Präsidentin Cristina Fernández hervorgehoben, die nationale Alphabetisierungskampagne weiter voranzutreiben.

Das Programm liegt in Argentinien in den Händen des Nationalen Registers für Landarbeiter und -angestellte (Renatea), ein Organ zur ländlichen Entwicklung.

Ende 2013 unterschrieb Renatea einen Vertrag mit der argentinischen Stiftung „Eine bessere Welt ist möglich", die die Erziehungsmissionen „Yo sí puedo" und „Operación Milagro" (zur Wiederherstellung der Sehkraft) koordiniert.

„Mit diesem Erziehungsprogramm erfüllt Renatea eine historische Schuld gegenüber den Landarbeitern und ihren Familien, indem sie ihnen die Möglichkeit bietet, das Lesen und Schreiben zu lernen", sagte der Abgeordnete Héctor Recalde, der der Arbeitskommission in der Abgeordnetenkammer vorsitzt.

An der Veranstaltung nahmen 200 Menschen teil, die dort ihr Diplom erhielten. Auch ihre argentinischen Tutoren und die kubanischen Pädagogen, die die Anwendung der Methode überwachen, waren anwesend.

Das Programm kann auf 460 freiwillige Tutoren zurückgreifen und im Augenblick lernen mit deren Hilfe mehr als 1.800 Personen lesen und schreiben, alle aus abgelegenen Gebieten, die Jahrzehnte lang an den Rand der Gesellschaft gedrängt waren.

„Dadurch, dass sie lernen zu lesen und zu schreiben, wird es ihnen ermöglicht, sich sozial und arbeitsmäßig zu verbessern. Vor allem steigt ihr Selbstwertgefühl und sie können den Zustand des Ausgeschlossenseins verlassen", sagte Recalde, der den solidarischen Beitrag Kubas bei der Durchführung des Programms hervorhob.

Das pädagogische Programm „Yo si puedo" wurde in Kuba entworfen und beruht auf einer einfachen, dynamischen und unterhaltsamen Methode. Es erfordert nur 60 Unterrichtsstunden und wurde von der UNESCO ausgezeichnet.

Bis jetzt wurde es in 47 Ländern in verschiedenen Sprachen angewandt. Seine Anwendung hat die Alphabetisierung von mehr als acht Millionen Menschen in der Welt ermöglicht, vier Millionen davon in Lateinamerika. Durch die kubanische Methode konnten sich Bolivien, Nicaragua und Venezuela frei von Analphabetismus erklären.
 

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