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Havanna, 17. Oktober 2014

 

Expäsident Brasiliens
moniert Haltung von Neves bei
Fernsehdebatte

Brasilia, 17 Oktober (PL).— Der ehemalige brasilianische Präsident Luis Inacio Lula da Silva hielt heute dem Kandidaten der Sozialdemokratie Aecio Neves vor, in der jüngsten Fernsehdebatte verbal agressiv mit einer Frau, der Präsidentin Dilma Rousseff, umgegangen zu sein. (Radio PL)

„Wenn ich einen Mann im Fernsehen sehe, der ignorant mit einer Frau umspringt, so wie Neves sich in der Debatte verhalten hat, dann frage ich mich: Wenn jemand dazu imstande ist, die Staatschefin anzuschreien, was mag er erst tun, wenn er einem Armen gegenübersteht? Auf ihm herumtrampeln?", äußerte sich Lula da Silva.

Von der amazonischen Stadt Manaus aus hob er die Notwendigkeit hervor, Menschen mit Herz und Respekt zu wählen. Schließlich wollten doch alle ein friedliches Land, wo man in Ruhe einen Kaffee trinken, zu Mittag essen oder studieren könne.

Er warnte, dass bei den Wahlen am 26. für den sozialdemokratischen Anwärter zu stimmen, bedeute, die Elite und den Abschied von den sozialen Errungenschaften der letzten 12 Jahre zu wählen.

Der Expräsident kritisierte den Gegner von Rousseff außerdem für seine Weigerung, sich wie jeder normale Bürger einem Alkoholtest zu unterziehen, als er vor drei Jahren auf einer Straße in Rio de Janeiro von einer Polizeikontrolle gestoppt wurde.

„ Wie kann einer, der eine solche Untersuchung ablehnt, sagen, dass er dieses Land mit Anstand und Kompetenz regieren wird. So etwas sagt sich leicht", gab Lula da Silva zu bedenken.

Indem er das Verhalten von Neves ablehnte, erinnerte er daran, dass in der Regierung seines Amtsvorgängers Fernando Enrique Cardoso (1995-2003), auch von der PSDB, derjenige, der nur ein Minimalgehalt bezog, nicht einmal von einem eigenen Haus träumen konnte, und dass nur für ein Drittel der Bevölkerung regiert wurde.

Nachdem im Jahre 2003 die Arbeiterpartei (PT) an die Macht gekommen sei, habe sich alles verändert. Der Mindestlohn sei erhöht worden und es würden Gelegenheiten zur Weiterentwicklung und der Verbesserung der Lebensqualität der Brasilianer geboten, sagte er.
 

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