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Lateinamerika erlebt neue Zeiten
ALBA-TCP ist heute eine politische
Allianz, die abgestimmte Positionen in Verteidigung
der Menschenrechte gegen Interventionen und Krieg
einnimmt
Autor: Prensa Latina

BUENOS AIRES — Lateinamerika erlebt heute neue
Zeiten, und in ihnen steht die Bolivarische Allianz
für die Völker Unseres Amerikas – Handelsvertrag mit
den Völkern (ALBA-TCP) vor der Herausforderung, sich
zu konsolidieren. Dies bestätigte ihr
Exekutivsekretär, Bernardo Álvarez.
„Die ALBA-TCP hat die Besonderheit, politische
Kräfte zu vereinen, die ein gemeinsames Projekt
innerhalb der Verschiedenartigkeit teilen“, sagte
Álvarez in Erklärungen gegenüber Prensa Latina.
„Außerdem versteht sie, dass es andere
Integrationsmechanismen in der Hemisphäre gibt, die
eine ebenso wichtige Rolle spielen, wie die Union
der Länder des Südens und die Gemeinschaft
Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten“,
erklärte die Führungskraft.
„Wir haben vor, ein politisches Bewusstsein der
Linken der Welt des Fortschritts innerhalb der neuen
lateinamerikanischen Integration zu sein, mit
Respekt, aber alles Notwendige unternehmend, damit
die Umgestaltung und die Gesellschaft in der
lateinamerikanischen Diskussion auf der Tagesordnung
stehen. Darin besteht die Herausforderung“, führte
er aus.
Die Aufgabe sei, vertiefte er seine Gedanken, die
Integration weiter zu unterstützen und weiterhin der
Ausdruck dieser politischen Vision der Umgestaltung
im Schoße Lateinamerikas zu sein.
ALBA-TCP entstand als eine Initiative zu den
traditionellen Integrationsschemata und zehn Jahre
danach sei es „heute ein machtvolles politisches
Bündnis, das abgestimmte Positionen in Verteidigung
der Rechte der Mutter Erde, der Menschenrechte,
gegen Interventionismus und Krieg einnimmt“, fügte
er hinzu. Ebenso „erbittet es und wirkt für die
Erhaltung und Wiederherstellung des Friedens und der
Selbstbestimmung der Völker“, hob er hervor.
Eine andere große Herausforderung, vor der die
ALBA-TCP stehe, sei die Schaffung zusammen mit
Petrocaribe und Mercosur einer komplementären
Wirtschaftszone, mit dem Ziel, ihre politischen und
wirtschaftlichen Verbindungen zu aktivieren, indem
sie die Entwicklung eines komplementären, gerechten
und ausgewogenen Handels fördert.
„Bisher sind diese zehn Jahre positiv gewesen und
dienen uns als Ansporn, um den eingeschlagenen Weg
weiter zu verfolgen, um den Horizont dieses
Integrationsmechanismus zu erweitern“, sagte Dr.
Álvarez zufrieden. (PL)
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