Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 17. Januar 2013

 

Frei Betto unterstreicht die Gültigkeit der Gedanken Jose Martis

Leovani Garcia Olivarez

Brasilia.— Der hervorragende brasilianische Intellektuelle und Ordensbruder Frei Betto hob heute die Gültigkeit der Gedanken Martis hervor, die sich in den lateinamerikanischen Vorschlägen der Integration und im Kampf gegen die verschiedenen Formen von Diskriminierung widerspiegeln.

Frei Betto Jene brillante Formulierung José Martís "Vaterland ist Menschheit" bedeute, dass Vaterland nicht die wirtschaftliche Entwicklung oder das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) noch der Anstieg der Exporte sei, sondern die Lebensqualität der Bevölkerung, das Glück der Menschen und der Respekt der Menschenrechte, betonte Betto in einem Interview mit Prensa Latina.

Vaterland ist die Fähigkeit einer Nation, sich mit anderen zu integrieren, in der die Menschheit eine einzige Familie ist, ohne Diskriminierung und ethnische, soziale oder religiöse Vorurteile. "Vaterland ist eine solidarische, faire, freie und friedliche Menschheit", unterstrich der Intellektuelle und Ordensbruder, der Autor von 53 Büchern ist, darunter des Buches „Fidel und die Religion“.

Für Carlos Alberto Libanio Christo, bekannter als Frei Betto, ist die Integration ein notwendiger Prozess für Lateinamerika, die, wie er sagte, in der Region an Kraft gewinnt.

 „Jetzt haben wir den Gemeinsamen Markt des Südens (Mercosur), den Verband Südamerikanischer Nationen (UNASUR), die Bolivarische Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) und die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (CELAC), ohne die Anwesenheit der Vereinigten Staaten und Kanadas,“ äußerte er.

 

Er wies darauf hin, dass wir uns in den letzten zehn Jahren mit Unterstützung progressiver Regierungen, die von ihrem Volk gewählt wurden, immer mehr von der Einmischung durch Washington distanzieren und mehr Souveränität und Unabhängigkeit erobern.


Geboren in Belo Horizonte, Minas Gerais, hält Betto den Antrieb durch Bildung für die Entwicklung eines Landes für maßgeblich.

 

Er erinnerte in diesem Zusammenhang an José Martí, der aufzeigte, dass ein Mensch ein kulturelles und spirituelles Wesen ist, und dies hänge von der Grundausbildung der Person ab, der Kultivierung von Werten, von Idealismus, altruistischen Überzeugungen und Praktiken.


Der Gewinner des Unesco-Preises José Martí und hervorragende Intellektuelle zeigt Bescheidenheit mit der Feststellung, dass diese Auszeichnung nicht seiner Person gilt, sondern den Bewegungen und grundlegenden Kirchen ganz Lateinamerikas, mit denen er in den letzten 50 Jahren zusammenarbeitete. (PL)
 

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