Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 15 August 2014

 

Lateinamerika gibt dem Druck
nicht nach und wird den russischen Markt versorgen

SANTIAGO DE CHILE – Agroindustrielle Unternehmer Lateinamerikas beschleunigen die Verhandlungen zur Erhöhung ihrer Exporte nach Russland, ungeachtet des von der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten ausgeübten Drucks, um sie daran zu hindern.

Chilenische Produzenten beeilen sich, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um Äpfel, Lachse, Trockenpflaumen und andere Produkte auf diesem Markt mit 145 Millionen Verbrauchern zu verkaufen. Damit sollen die nordamerikanischen und europäischen Exporteure ersetzt werden, die von den restriktiven Maßnahmen, die Moskau angesichts des westlichen Drucks ergriffen hat, betroffen sind.

So bestätigte der Vorsitzende des Verbandes der Lachszüchter „Salmónchile“, dass man mit wachsendem Erfolg daran arbeite,  den russischen Bedarf zu decken und man in diesem Sinne entschieden habe, die Anfragen an die Unternehmen abzutreten, damit diese direkt verhandeln können.

Chile gehört zu der Gruppe lateinamerikanischer Länder, die das größte Potenzial  haben, um den Handel mit Russland signifikant zu erweitern. Aus diesem Grund versucht die europäische Union Druck auszuüben, um den Anstieg der Exporte von Chile nach Russland zu verhindern.

Angesichts der Ankündigung solcher Pressionen sagte kürzlich der Präsident Ecuadors, Rafael Correa, „Lateinamerika ist nicht Teil der Europäischen Union, zumindest bis jetzt noch nicht“ und wird „absolut niemanden um Erlaubnis bitten, Nahrungsmittel an befreundete Länder zu liefern“.

Der ecuadorianische Außenhandelsminister Francisco Rivadeneira deutete an, dass sein Land eine große Chance sehe, seinen Handel mit Russland zu verbessern und fügte hinzu, dass Quito Gemüse, Früchte und Meeresprodukte anzubieten habe.

Der brasilianische Landwirtschaftsminister Seneri Paludo, bestätigte, dass russische Nachfrage seinem Land eine große Möglichkeit eröffne, die er als eine „Revolution bei den Exporten“ bewertete. Mindestens 90 Unternehmen dieses Landes würden Rindfleisch, Hühner- und Schweinefleisch nach Russland schicken, fügte er hinzu.

Mario Ravettino vom Konsortium der Fleischexporteure Argentiniens versicherte, dass der russische Markt für diese Sparte offen sei.

Als Antwort auf die Russland auferlegten Sanktionen, wegen seiner Haltung im Ukraine-Konflikt, sprach Russland ein ab dem 7. August zunächst auf ein Jahr befristetes Verbot aus, Rind- und Schweinefleisch, Geflügel, Fisch, Milchprodukte, Gemüse und Früchte aus den Vereinigten Staaten, der EU, Australien, Kanada und Norwegen einzuführen. (PL)

 

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