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Havanna, 14 August 2014

 

Kuba und die Welt umarmen Fidel

CARACAS – Fidel ist ein Gigant, ein Genie. Seine Spur findet sich im neuen Amerika, das nach einem langen neoliberalen Alptraum aufwachte. Sein Beispiel und sein Werk haben  jeden Winkel der Erde durchdrungen. Die siegreiche kubanische Revolution im Januar 1959 „war das einzige entzündete Licht, als überall auf der Welt die Lichter ausgingen“, genügend, dass „wieder die Hoffnung keimte, eine Gesellschaft aufbauen zu können, die anders als die kapitalistische sein würde“.

Kuba und die Welt umarmen FidelSo antwortete der venezolanische Präsident Nicolás Maduro auf eine Frage von Granma zum  kubanischen Revolutionsführer.

Diese Nation, die ihn als einen Vater ansieht, die außerdem Zeuge seiner tiefen Freundschaft mit Hugo Chávez ist, sieht ihn als zentrale Figur „der neuen Unabhängigkeit Lateinamerikas und der Karibik“.

„Fidel Castro ist der Wiederbegründer der Ideen José Martís und des bolivarischen Projekts im XX Jahrhundert, denen er auf einer Insel zum Sieg verholfen hat, die die Vereinigten kolonisieren wollten“, sagte der Präsident in der 17. Folge seines wöchentlichen Programms „En Contacto con Maduro“.

Auch die Teilnehmer am Ersten Forum der Bürgerbeteiligung der Union der Nationen Südamerikas (UNASUR), das in Cochabamba, Bolivien, stattfand, gedachten Fidels Geburtstag.

Auf Vorschlag des bolivianischen Präsidenten Evo Morales sangen sie ihm ein Geburtstagslied. „Heute wird Fidel 88 Jahre alt und er begleitet uns weiter mit seinen Reflexionen. Für mich ist Fidel ein richtiger Vater für alle unsere Völker“, sagte Morales unter dem Beifall aller Anwesenden.

Während die Teilnehmer des Treffens im Chor skandierten: „Fidel, Fidel, qué tiene Fidel que los yankis no pueden con él“ (Fidel, Fidel, was hat Fidel nur an sich, dass die Yankees nicht mit ihm klarkommen.) betonte Morales: „Niemand in der Welt kann ihm solidarisches Verhalten absprechen. Er hat immer hervorgehoben, dass es wichtig ist, das wenige zu teilen, was man hat und nicht das zu geben, was übrig ist“.

Der bolivianische Vizepräsident Álvaro García Linera machte deutlich, dass Fidel das Symbol für die Verpflichtung gegenüber dem Vaterland und des Kampfes gegen Imperialismus und Fremdbeherrschung sei.

Auch die Regierung Nicaraguas schickte Glückwünsche: „Welch ein Glück, welch ein Segen, dabei zu sein, wenn Sie die 88 erreichen“, stand in der der Botschaft, die von Präsident Daniel Ortega und Rosario Murillo unterschrieben worden war.

„Danke Kuba, dass du uns Fidel gegeben hast, den Adler, den Kondor, den Quetzal, den Mythos, die Legende, den Menschen, den Weisen, den Helden, die Revolution.“

In der nicaraguanischen Hauptstadt feierten die Jugendlichen den Geburtstag in einer Veranstaltung, die von der Sandinistischen Jugend organisiert war.

„Wir können gar nicht anders, als das Leben eines Mannes zu feiern, der zur völligen Hingabe an den Kampf des kubanischen Volkes und der Menschheit fähig war, um eine Welt zu schaffen, in der der Friede von sozialer Gerechtigkeit begleitet ist“, hieß es von Seiten der Kommunistischen Partei Puerto Ricos.

„Dank Fidel Castro sind wir Ärzte mit Bewusstsein“, sagte die junge Cristina Aldaz während einer Veranstaltung in Ecuador zur Feier von Fidels Geburtstag. „Deswegen“, so fügte sie hinzu, „besteht das schönste Geschenk, das wir ihm machen können, darin, all unsere Fähigkeiten denen zugute kommen zu lassen, die es am Nötigsten haben.

Das Kuba-Solidaritätsnetzwerk in Uruguay sagte: „Die Gedankenwelt Fidels ist immer die belebende Quelle gewesen, aus der wir Revolutionäre alle trinken.“

Der argentinische Fußballstar Diego Armando Maradona schrieb auf seiner Facebook-Seite über Fidel: Dem Größten viel Glück zum Geburtstag. Ich liebe ihn und hoffe, dass er noch hundert Jahre älter wird zur Freude der Menschen.“

Maradona reihte sich in die zahlreichen Glückwünsche ein, die Fidel Castro empfangen hat. Laut Prensa Latina wurde der Tag auf beiden Seiten des Atlantiks gefeiert.

Griechische Medien erinnerten ebenfalls an den Geburtstag. Einer der wichtigsten griechischen Fernsehsender, Ant1, informierte auf seiner Website über die Eröffnung der Fotoausstellung „Fidel ist Fidel“, in Havanna.

Mit Überschriften wie „Fidel Castro feiert seinen 88. Geburtstag“ und „Kuba feiert Fidel“ hoben die mexikanischen digitalen Medien den Geburtstag hervor.

Die Zeitung „Excelsior“ bezeichnet den Revolutionsführer in seiner Website als eine der emblematischsten Figuren des vergangenen Jahrhunderts in Lateinamerika.

Verschiedene chinesische Medien, darunter „Zeitung des Volkes“ und „China Daily“ erwähnten die Festlichkeiten.

In Asunción sagte der bedeutende paraguayische Kämpfer für Menschenrechte Martín Almada: „Wir grüßen den Fidel, der sich keine Demokratie ohne soziale Gerechtigkeit vorstellen konnte, den Fidel, der die Tür der Hoffnung in Lateinamerika aufstieß.“

Die Delegation der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC), die die  Friedensgespräche mit der Regierung ihres Landes führt, beglückwünschte Fidel im Namen ihrer Organisation.

 

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