|
ALBA begeht ihren 10. Jahrestag in
Havanna
Claudia Fonseca Sosa

Die
Bolivarianischen Allianz für die Völker Unseres
Amerika - Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP)
begeht am 14. Dezember ihren 10. Jahrestag. An
diesem Tag wird in Havanna das 13. Gipfeltreffen des
Integrationsblocks abgehalten werden.
Kuba,
Venezuela, Antigua und Barbuda, Bolivien, Dominica,
Ecuador, Nicaragua, St. Lucia und St. Vincent und
die Grenadinen sind derzeit Mitglieder dieses im
Jahr 2004 auf Initiative des Revolutionsführers
Fidel Castro und des verstorbenen Hugo Chávez
gegründeten Bündnisses.
Während des Treffens, das im Palast der Revolution
in der kubanischen Hauptstadt stattfinden wird, ist
die offizielle Aufnahme von St. Kitts und Nevis
sowie Grenada vorgesehen, wie das Ministerium für
Auswärtige Angelegenheiten Kubas auf der Website
albatcp.cubaminrex.cu mitteilt.
Während
ihres zehnjährigen Bestehend hat die ALBA-TCP
bedeutende soziale Erfolge erzielt. Dazu gehören das
Programm der Alphabetisierung und
Nachalphabetisierung, von dem mehr als dreieinhalb
Millionen Menschen in der Region profitiert haben,
wodurch die Mitgliedsländer als frei von
Analphabetismus erklärt werden konnten. Darüber
hinaus ist sie ein Beispiel für die Solidarität in
Krisensituationen, wie ihre Präsenz in Haiti seit
dem Erdbeben von 2010 und in Afrika zur Bekämpfung
von Ebola bezeugen.
Das Bündnis zeichnet sich durch seine standhaften
politischen Prinzipien aus. Erst am Donnerstag hat
die ALBA-TCP in einer Erklärung die neuen
interventionistischen Absichten der US-Regierung in
die inneren Angelegenheiten von Venezuela
zurückgewiesen, nachdem ein Gesetzentwurf angenommen
worden war, der die Verhängung von Sanktionen gegen
venezolanische Beamte vorsieht, berichtete der
Präsident der Republik, Nicolás Maduro.
„Die ALBA-Länder möchten betonen, dass sie die
Verwendung alter Praktiken nicht zulassen werden,
welche bereits in Ländern der Region angewandt
wurden und einen Wechsel des politischen Regimes
anstreben, wie es in anderen Regionen der Welt
umgesetzt wurde. In diesem Zusammenhang sprechen wir
dem Volk und der Regierung der Bolivarischen
Republik Venezuela unsere tiefgreifende
Unterstützung und Solidarität aus“, heißt es in dem
Text, der am Donnerstag im Miraflores-Palast in
Caracas vom Staatschef verlesen wurde.
|