Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 12. April 2013

 

Wahlkampfschluss in Venezuela
Tausende Menschen füllten sieben Alleen in Unterstützung von Maduro

CARACAS, 11 April. — Der Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen am 14. April schloss am Donnerstag mit Veranstaltungen der beiden Hauptkandidaten, des sozialistischen Kandidaten und gegenwärtigen geschäftsführenden Präsidenten, Nicolás Maduro, und des Kandidaten der Opposition, Henrique Capriles.


Foto: AVNGroße Menschenmenge begrüßten Maduro an der gleichen Stelle, wo im vergangenen Oktober der bolivarische Führer Hugo Chávez seinen Wahlkampf beendete. Vor Tausenden Anhängern, Mitgliedern der Regierung und dem ehemaligen argentinischen Fußballer Diego Armando Maradona erklärte Maduro, der Imperialismus und die venezolanische Bourgeoisie hätten geglaubt, mit dem Tod von Chávez würde die Bolivarische Revolution enden, dem sei aber nicht so.

Er versicherte, dass Chávez die Geschichte von Venezuela und Lateinamerika verändert und eine neue Ära der Demokratie, Integration und Beteiligung der ausgeschlossenen Mehrheiten eingeleitet hat. Er teilte außerdem mit, dass die Regierung den Gewaltplan der Rechten vereiteln würde.

Bei der Veranstaltung erinnerte der Gouverneur von Barinas und Bruder des bolivarischen Führers, Adán Chávez, an die Ereignisse des faschistischen Staatsstreiches vom 11. April 2002 und sagte, dass ebenso, wie das Volk am 14. April jenes Jahres Chávez rettete und ihn wieder in den Miraflores-Palast brachte, „wir an diesem 14. April Maduro wählen werden, der sein Vermächtnis erfüllen wird“.

Vorher hatte Maduro in einem Interview mit mehreren Medien im Bundesstaat Lara erklärt, dass Venezuela das Zentrum der sozialistischen Revolution dieser Epoche darstelle und sein Prozess ein Erwachen der Kräfte der Linken des Kontinents bewirkt habe, berichtet Prensa Latina. Er bemerkte weiter, dass „wir am 14. April einen großen Sieg erringen müssen, je größer die Differenz ist, umso besser“.

Im Bundesstaat Apure wetterte Capriles erneut gegen die Wirtschaftspolitik der Regierung. Seine letzte Wahlkampfveranstaltung hatte der rechte Kandidat im Bundesstaat Lara.

Der Leiter der Mission der Wahlbegleitung der Union der Südamerikanischen Nationen, Carlos Álvarez, versicherte, dass die Präsidentschaftskandidaten die Ergebnisse der Abstimmung respektieren werden.

Die Präsidentin des Nationalen Wahlrats, Tibisay Lucena, dankte den Mitgliedern dieser Mission und sagte, dass diese für sich bereits ein Sieg für die amerikanische Demokratie sei.
 

11. JAHRESTAG DES STAATSSTREICHES

Der Abschluss des Wahlkampfes fällt mit dem Jahrestag des Putsches vom 11. April 2002 zusammen, der von den oligarchischen Gruppen, den Medien und der Rechten gegen den damaligen Präsidenten Hugo Chávez orchestriert und vom Volk vereitelt wurde, das seinen Präsidenten wieder an die Macht führte.

An jenem Tag verursachten von der Rechten bezahlte Scharfschützen und Polizisten in Aktionen gegen die Regierung Tote und Verwundete, woraufhin die Bourgeoisie, unterstützt von einigen leitenden Offizieren, Chávez entführte.

Es folgte die Einrichtung einer De-facto-Regierung unter der Leitung des damaligen Präsidenten der Industrie- und Handelskammer Venezuelas, Pedro Carmona. Sie war aber von kurzer Dauer, da sich die Reaktion der Bevölkerung am 13. April zu einem zivil-militärischen Aufstand gestaltete, der zur Befreiung und der triumphale Rückkehr von Präsident Chávez führte.
 

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