Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 11. März 2013

 

Maduro ruft angesichts „infamer und verantwortungsloser Erklärungen“ von Henrique Capriles zum Frieden auf

 

CARACAS, 10. März. - Die gegenwärtige Gouverneur von Miranda, Henrique Capriles – den Hugo Chávez bei den Wahlen im Oktober besiegte -, gab am Sonntag offiziell bekannt, dass er wieder den rechtsgerichteten „Tisch der Demokratischen Einheit“ vertreten werde.
Nicolás MaduroCapriles bestätigte heute die Annahme der Nominierung der Opposition bei den Wahlen und beschuldigte den amtierenden Präsidenten und Kandidaten der Regierungspartei, Nicolás Maduro, zu lügen und den Schmerz der Anhänger des Präsidenten Hugo Chávez auszunutzen.
„Alles, was geschieht, dies alles wurde kalt berechnet, wann die Wahlen gemacht würden, der Zeitplan von allem, was den Wahlprozess ausmacht ...“, sagte Capriles.
Er beschuldigte Maduro auch, „Schauspielkurse in Kuba“ zu erhalten, und fragte sich, ob „diese Tränen aufrichtig sind“.
„Nicolás belog dieses Land in den letzten Monaten“, bedeutete Capriles und beschuldigte ihn, mit der Hoffnung der Venezolaner gespielt zu haben und seit Wochen Wahlkampf zu führen.
Capriles richtete auch Schmähungen gegen venezolanische Institutionen wie den Obersten Gerichtshof, den Nationalen Wahlrat (CNE) und die Streitkräfte sowie gegen das Andenken des verstorbenen venezolanischen Staatschefs und seine Familie.
„Ihm ist die Maske des Toleranten und Demokraten abgefallen - antwortete der amtierende Präsident Venezuelas, Nicolás Maduro, wenige Minuten später -, er zeigt jetzt sein Gesicht des Faschisten und des Hasses mit Namen der Oligarchie.“
Der amtierende Präsident erklärte, dass die Erklärungen von Capriles Gewalt provozieren und den „absehbaren Sieg für Comandante Chávez an diesem 14. April mit Blut und Tod beflecken sollen.“
Die Ansprache des gegenwärtigen Gouverneurs von Miranda – versicherte er – „markiert den Tag des totalen Zusammenbruchs dieser traurigen Figur, die in ihren Augen die  Niederlage nicht verstecken kann.“
Maduro rief die Menschen auf, nicht auf diese Provokationen hereinzufallen. „Es ist nicht die Stunde der Rache oder des Hasses, es ist die Stunde des Friedens“, sagte er.
Die Familie von Comandante Hugo Chávez, stellte er fest, werde sich das Recht vorbehalten, rechtliche Schritte gegen die Diffamierung seitens Capriles einzuleiten.
Darüber hinaus sagte Maduro, dass der Sarg mit den sterblichen Überresten von Chávez am Freitag zur historischen Kaserne Montaña überführt werde, von wo aus der damalige Oberstleutnant die Aktionen vom 4. Februar 1992 befehligte.
Er sagte, dass die Nationalversammlung eine Änderung der Verfassung billigen werde - die danach in einem Referendum vom Volk ratifiziert werden muss -, um Chávez im Panteón Nacional, neben Simón Bolívar, aufzubewahren, so, wie es von den Menschen auf den Straßen gefordert wird.
Sein Büro im Miraflores-Palast und andere Räume, die der verstorbene Präsident benutzte, werden zu Museen werden.
 

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