Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

U N S E R - A M E R I K A

Havanna, 11. Januar 2013

 

Lateinamerika und die Karibik übersteigen sich in Caracas
Führer aus mehr als 20 Ländern der Region waren auf der Manifestation des venezolanischen Volkes zugegen

CARACAS, 10. Januar . — Wie eine große Nation erhoben Lateinamerika und die Karibik ihre Stimme in Caracas, dessen Volk auf die Straßen gegangen war, um massiv die Bolivarianische Revolution und ihren Präsidenten, Kommandant Hugo Rafael Chávez Frías, zu unterstützen.

Der amtierende Vizepräsident Venezuelas, Nicolás Maduro (mit erhobener Hand), in Begleitung von Persönlichkeiten der Region und Mitgliedern des venezolanischen Ministerrats.
Der amtierende Vizepräsident Venezuelas, Nicolás Maduro (mit erhobener Hand), in Begleitung von Persönlichkeiten der Region und Mitgliedern des venezolanischen Ministerrats.
 

„Wir alle sind Chávez“, war das Motto, das hunderttausende Menschen im Sprechchor wiederholten, die sich am Donnerstag zusammen mit lateinamerikanischen und karibischen Führungspersönlichkeiten aus mehr als 20 Ländern vor dem Palast Miraflores versammelt hatten.

Das Venezolanische Volk schwört Chávez absolute Treue

Zum Abschluss des Aktes der Unterstützung für Hugo Chávez und die Verfassung des Landes schworen Tausende von Venezolanern vor der Verfassung, das Programm des Vaterlandes für den Zeitraum 2013-2019 voranzutreiben und die Präsidentschaft von Hugo Chávez auf den Straßen zu verteidigen, berichtete AVN.

Der Schwur wurde vom amtierenden Vizepräsidenten, Nicolás Maduro, abgenommen, der vor dem Volk mit der Verfassung der Bolivarianischen Republik Venezuela in der Hand und erhobener rechter Hand die verpflichtenden Worte laut aussprach.

„Hier steht ein treues Volk, das ihn gewählt hat, das ihn verteidigt, das ihn verteidigen wird und das heute mit seiner Verfassung gekommen ist, damit wir einen kollektiven Schwur der Treue zu Chávez und dem Vaterland ablegen. Ich rufe Euch dazu auf, aus unserem Herzen heraus vor dieser Bolivarianischen Verfassung zu schwören“, sagte Maduro.

Das Volk ging in Massen auf die Straße als Ausdruck der Unterstützung des Präsidenten Hugo Chávez.
Das Volk ging in Massen auf die Straße als Ausdruck der Unterstützung des Präsidenten Hugo Chávez.

„Ich schwöre vor dieser Verfassung der Republik Venezuela absolute Treue zu den Werten des Vaterlandes, absolute Treue zur Führerschaft des Präsidenten Hugo Chávez. Ich schwöre, dass ich diese Verfassung, unsere Volksdemokratie, unsere Unabhängigkeit verteidigen werde.“

„Ich schwöre, dass ich mich dazu verpflichte, das Programm des Vaterlandes 2013-2019 in jedem Wohngebiet, in jeder Schule, überall, in jeder Familie voranzutreiben. Ich schwöre bei der Bolivarianischen Verfassung, dass ich den Kommandanten Chávez auf der Straße mit dem Verstand, mit der Wahrheit und der Kraft der Intelligenz eines Volkes verteidigen werde, das sich vom Joch der Bourgeoisie befreit hat. Wir sagen ihm: mein Kommandant, genesen Sie, denn dieses Volk hat geschworen und wird absolute Treue halten.“

„Diese Revolution hat ihre Motoren angestellt, unser Volk ist einiger denn je, die Streitkräfte stehen fest zum Sozialismus und zur Revolution“, fügte er hinzu, während er versicherte, dass Venezuela „nur einen Präsidenten hat, und der Hugo Chávez heißt. Wir haben nur einen Kommandanten. Wir alle sind Chávez“. 

Maduro warnte vor einem Plan von Teilen der venezolanischen Rechten, um Destabilisierung auszulösen und die venezolanischen Straßen mit Blut zu beflecken, berichtet AVN.

Die Stimme Lateinamerikas und der Karibik

Der Präsident Boliviens, Evo Morales, bezeichnete die massive Zusammenkunft der Venezolaner an diesem Donnerstag als „beneidenswert“ und versicherte, dass Bürgerbewegungen dieser Art mit der gleichen Kraft in seinem Land und überall auf der Welt entstehen müssten.

„Die beste Solidarität mit Chávez drückt sich durch Einheit aus. Einheit in Venezuela und Einheit in den Völkern Amerikas“, zitiert ihn PL.

„Chávez begann, dem Imperium zu trotzen und mit dieser Einmischung Schluss zu machen, und jetzt haben wir in vielen Ländern Lateinamerikas bereits keine Militärstützpunkte mehr, noch Gringos, die kommen, um über uns zu bestimmen, mit ihrem Vorwand des Kampfes gegen den Rauschgifthandel“, führte er aus.

Er äußerte, dass das Vermächtnis von Chávez von den Völkern der Welt, die um ihre Befreiung kämpfen,  weiterhin verallgemeinert werden muss. „Wir haben die Verantwortung gegenüber allen Völkern der Welt, die eine neue politische These der Einheit, der Würde wollen. Solange es Kapitalismus gibt, wird es Ungleichheit geben“, drückte der Präsident Boliviens aus.

Das Wort ergriffen ebenso der Präsident Nicaraguas, Daniel Ortega, und der Außenminister von Ecuador, Ricardo Patiño, der einen Brief des Präsidenten Rafael Correa verlas, in dem dieser versicherte, dass „der politische Prozess, der in Lateinamerika verläuft, weitergehen muss und immer mehr Kraft wiedererlangen muss“. Er wies außerdem „die Feinde der Demokratie, der Verfassung, des Friedens und der Entwicklung Venezuelas“ darauf hin, dass „unser Amerika und die Völker der Welt weiterhin solidarisch zu Venezuela stehen werden“.

Correa erinnerte daran, dass „wir gemeinsam in der Konsolidierung der Bolivarianischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA), des Verbandes Südamerikanischer Nationen (UNASUR) und der Gemeinschaft Lateinamerikanischer und Karibischer Staaten (CELAC) vorangeschritten sind“ und rief dazu auf „gemeinsam an der Integration Lateinamerikas zu arbeiten“.

Auf dem Akt sprachen ebenso der Regierungschef Uruguays, José Mujica, der Präsident von Suriname, Desi Bouterse, der Vizepräsident von El Salvador, Salvador Sánchez, der haitianische Vizepräsident, Laurent Lamothe, der Premierminister von Dominica, Roosevelt Skerrit, der Premierminister von St. Vincent und den Grenadinen, Ralph Gonsalves, der argentinische Außenminister, Héctor Timerman, sowie der Expräsident Paraguays, Fernando Lugo.
 

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