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Havanna, 9. Juni 2014

 

Brite Aldridge gewinnt beim Auftakt des Klippenspringen-Weltcups

BLAKE Aldridge gewann den ersten Wettkampf des VI. Red Bull Cliff Diving, der am 9. und 10. Mai in Havannas Hafen-Festung Castillo de los Tres Reyes del Morro ausgetragen wurde.

Der Brite, der im August 32 Jahre alt wird, hatte in der Gesamtwertung von 2013 den achten Platz belegt. Seine Leistung in der Qualifikationsrunde am ersten Wettkampftag war mäßig. Mit nur 74,10 Punkten landete er auf dem elften Platz.

So erwartete ihn in der zweiten Runde ein Duell gegen den US-Amerikaner Steven Lobue, der in der Vorrunde mit 96,90 Punkten das viertbeste Ergebnis unter den 14 eingeschriebenen Klippenspringern erreicht hatte.

Aldridge, Olympiafinalist bei den Spielen in Peking 2008 (10-Meter-Plattform, Synchronspringen) konnte diese Auseinandersetzung mit Lobue mit 311,0 zu 306,65 Punkten für sich entscheiden und belegte nun vor der Finalphase die zweite Position.

Aber in der Runde der besten acht führte der 1,70 Meter große und 65 Kilogramm schwere Extremsportler einen Sprung aus, der ihm 136,40 Punkte einbrachte. Dies ergab eine Gesamtwertung von 447,40, womit er den Mexikaner Jonathan Paredes und seinen Landsmann Gary Hunt auf die Plätze zwei und drei verwies.

Paredes, der im Jahr 2013 zum besten Neuling gekürt wurde, lag vor der letzten Runde mit 329,60 Punkten an der Spitze und führte ebenfalls einen großartigen letzten Sprung aus, allerdings mit niedrigerem Schwierigkeitsgrad, weshalb er auf insgesamt 445,10 Punkte kam, knapp unter dem Wert des Siegers. Hunt wiederum, der den Weltcup dreimal gewonnen hat (2010, 2011 und 2012), lag vor dem Finale auf dem dritten Platz und sicherte sich diesen mit einer Gesamtwertung von 427,70 Punkten.

Die Plätze vier bis acht belegten der Kolumbianer Orlando Duque (423,3), Sieger von 2009; Lobue (402,25), der Tscheche Michal Navratil (399,65), der Russe Artem Silchenko (379,30), Vorjahressieger, und der US-Amerikaner David Colturi (376,30).

An dem erstmalig in Kuba ausgetragenen Wettkampf nahmen außerdem Jorge Ferzuli (Mexiko), Edivaldo Keda Moura und Jucelino Junior (Brasilien), Miguel García Celis (Kolumbien), Andy Jones (USA) und Kris Kolanus (Polen) teil.

„Für mich war der Sieg eine Überraschung, obwohl ich überlegt hatte, dass ich gewinnen könnte, wenn ich meine letzten beiden Sprünge gut ausführte, denn sie haben einen hohen Schwierigkeitsgrad", sagte Aldridge, der hinzufügte, dass er sehr glücklich sei.

„Es war beeindruckend. Dies ist mein erster Sieg in einer Station des Cliff Diving. In Kuba gewonnen zu haben, ist genial, vor allem, weil ich schon lange nicht mehr gesprungen bin, seit dem Finale in Thailand, also seit sechs Monaten", sagte der Champion.

Er erklärte, dass ihn eine Verletzung im Lendenbereich daran gehindert hatte, vorher Sprünge aus 27 Meter Höhe auszuprobieren. Er hätte nur sechs Trainingssprünge in Dubai absolviert, darunter seinen neuen Sprung mit Schrauben aus dem Handstand.

Der Mexikaner Jonathan Paredes war ebenfalls überrascht über seinen zweiten Platz in diesem ersten Wettbewerb der Cliff Diving World Series in Havannas Morro-Festung.

„Ich hätte nie gedacht, unter die ersten fünf zu kommen, denn der Schwierigkeitsgrad meiner Sprünge ist nicht so hoch wie der meiner Rivalen", räumte Paredes gegenüber der Presse ein.

Er erinnerte daran, dass er seit Oktober letzten Jahres in Thailand nicht gesprungen sei, und sagte, es sei viel besser gelaufen, als er erwartet habe.

Paredes lobte die Organisation der Veranstaltung und die Gastfreundschaft und Herzlichkeit der Kubaner, die er bei seinem ersten Besuch in der Karibik-Insel erfuhr.

In der Gesamtwertung von 2013 war er Vierter gewesen. Er gratulierte Aldridge, dem er eine sehr gute Technik bescheinigte. „Er hat viele Fähigkeiten, um großartige Sprünge auszuführen, sein Wettkampf verlief perfekt, trotz des starken Windes am Eingang der Bucht von Havanna."

Allerdings fehlten noch sechs Stationen der World Series und die anderen Teilnehmer werden neue Sprünge ins Programm aufnehmen und ihre Ausführung verbessern.

Abschließend würdigte er das wunderschöne Szenario, das für den Wettkampf ausgewählt wurde.

Nach diesem Auftakt in Havanna sind die weiteren Stationen des Weltcups Red Bull Cliff Diving 2014 in den Vereinigten Staaten (7. Juni), Irland (29. Juni), Norwegen (12. Juli), Portugal (26. Juli), Spanien (20. September) und Brasilien (19. Oktober). (Redaktion Granma International)
 

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