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Havanna, 8. Mai 2014

 

WELTSERIE IM BOXEN
Kubanisches Team nach Sieg gegen Russland im Finale

DAS kubanische Team unter dem Namen Domadores sicherte sich am 2. Mai bei seinem letzten Auftritt dieser Saison in der heimischen Sportstätte Ciudad Deportiva mit einem 5:0-Sieg gegen Russland die Qualifikation für das Finale der IV. Weltserie im Boxen (World Series of Boxing - WSB).

Nach der ersten Hinrunde dieses Halbfinales stand es 3:2 für die Kubaner, ein Ergebnis, dass zwar ein Ausscheiden nicht ausschloss, die Gastgeber gleichzeitig aber optimistisch stimmte. In den bisherigen sechs Heimauftritten, einschließlich gegen das Knockouts-Team der Vereinigten Staaten, waren die kubanischen Boxer nahezu unschlagbar gewesen und hatten nur gegen die Baku Fires aus Aserbaidschan zwei Kämpfe verloren.

Daher hätten die Russen zumindest bei dem Wettkampf in Moskau gewinnen müssen, um dann zu versuchen, diese Dynamik zu brechen. Es war vergebens.

Da Misha Aloian, ihr großer Gewinner bei den letzten beiden Weltmeisterschaften, nach eine Operation weit von seiner Bestform entfernt war, mussten sie in der Kategorie 52 kg auf Ovik Ogannisian zurückgreifen, der Bronze-Medaillengewinner der letzten EM war, aber wesentlich weniger Wettkampferfahrung hat. Leodán Núñez, der seine erste Chance gut genutzt hatte, bewährte sich auch diesmal und erkämpfte den ersten Erfolg für Kuba, obwohl er den Ring wie am Tag seines Debüts mit Blutungen verließ.

Ein Ergebnis, das den unvermeidlichen kubanischen Sieg näherrückte. Es war nur eine Frage der Zeit, denn der zweifache Weltmeister Lázaro Alvarez (56) hatte keine Schwierigkeiten damit, sich in seiner Kategorie durchzusetzen. Sein sechster Sieg in diesem Wettbewerb ging auf Kosten des russischen Landesmeisters Konstantin Bogomazov.

Olympiasieger Roniel Iglesias (69 kg) vervollständigte den Mannschaftssieg. Er gewann gegen den Gewinner der Bronzemedaille in London 2012, Andrei Samkowoi, der sich so gut wehrte, wie er konnte, aber in keiner der fünf Runden etwas gegen den Sportler aus Pinar del Río ausrichten konnte.

Mit dem Ticket für das Finale in der Tasche galt es nun nur noch, das Ergebnis weiter zu polieren. Dies taten Julio César la Cruz (81 kg) und José Angel Larduet (91 kg), die ihren Fans ihre Siege gegen Alexander Khotyantsev bzw. Magomed Omarov schenkten. Leinier Peró, aus Camagüey, und Sergei Kaltschugin, die im Fall eines hypothetischen Unentschiedens die Entscheidung herbeiführen sollten, blieben Zuschauer.

So werden die Domadores also am letzten Wochenende im Mai um den Titel der Weltserie im Boxen kämpfen. Sie werden dabei gegen die aserbaidschanische Mannschaft Baku Fires antreten, die sich im Halbfinale gegen das kasachische Team Astana Arlans durchsetzen konnte.
 

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