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Havanna, 2. Juli 2014

 

Amerika bringt Rhythmus in die WM

Aliet Arzola Lima

ALS bekannt wurde, dass die Fußball-WM 2014 in Brasilien sein würde, dachten viele an das Fest, dass dies für Amerika bedeuten würde, nicht nur, weil es Ausrichter des wichtigsten Sport-Ereignisse nach den Olympischen Spielen sein würde, sondern auch wegen der Möglichkeit, die besten Teams des Kontinents im Kampf um den WM-Titel erleben zu können.

Die bis dahin auf dem amerikanischen Kontinent ausgetragenen Weltmeisterschaften waren: Uruguay 1930, Chile 1962, Mexiko 1970 und 1986, Argentinien 1978, USA 1994 und die unvergessliche WM im Jahr 1950 in Brasilien selbst, die vor allem durch den Maracanazo in Erinnerung ist.

Bei allen teilten Brasilien, Argentinien und Uruguay die Titel unter sich auf, manchmal dank des kollektiven Einsatzes ihrer Elfs, andere Male dank besonderer Einzelleistungen bestimmter Spieler, die als größte Fußballer aller Zeiten in die Geschichte eingegangen sind.

Wie es nicht anders sein könnte, versuchen jetzt die Spieler des Kontinents bei dieser WM in die Fußstapfen zu treten von Pelé und Maradona, Juan Alberto Schiaffino oder Alcides Ghiggia, dem Spieler, der das Spiel 1950 zwischen der „albiceleste" und der „verdeamarelha" Auswahl entschied.

In der Vorrunde haben einige der Teams des Kontinents ihr Potenzial gezeigt, andere blieben unter den Prognosen.

Argentinien stützt sich vor allem auf das Genie von Leo Messi, von dem bei dieser WM viel erwartet wird. Ähnliiches gilt für den Gastgeber und den talentierten Neymar.

Uruguay begann mit einer Niederlage gegen eine andere Auswahl des Kontinents, Costa Rica, zog dann aber seine sprichwörtlichen Krallen raus, um England und Italien zu besiegen.

Für die größte Überraschung sorgte bisher wahrscheinlich Costa Rica: Es gewann gegen Uruguay und Italien, erreichte dann ein torloses Unentschieden gegen England. Seine Stützen sind vor allem Torwart Keylor Navas (mit den wenigsten Tore in der spanischen Liga der letzten Saison) und der junge Stürmer Joel Campbell.

Kolumbien, das nach16 Jahren wieder an einer WM teilnimmt, gewann gar seine drei Vorrundenspiele gegen Griechenland, die Elfenbeinküste und Japan, wobei vor allem auch die Leistung des jungen Stürmers James Rodríguez ins Auge fällt.

Mexiko hat mit seiner großartigen Verteidigung gegen Kamerun und Brasilien keine Tore zugelassen und durch seinen Sieg gegen Kroatien ebenfalls das Achtelfinale erreicht.

Chile wurde Zweiter in der komplizierten Vorrundengruppe B mit Holland und Spanien und den Vereinigten Staaten gelang ebenfalls der Sprung ins Achtelfinale.

Weitere spannende Auseinandersetzungen erwarten uns, bis wir erfahren, ob es Amerika gelingt, die Tradition aufrecht zu halten und den Pokal auf dem Kontinent zu behalten.
 

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