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Havanna, 1. Dezember 2014

 

22. Zentralamerika- und Karibikspiele Veracruz 2014

Kubanische Erfolge in Veracruz

DER Präsident des kubanischen Sportinstituts INDER, Antonio Becali Garrido, äußerte anlässlich des kubanischen Sieges bei der 22. Ausgabe der Zentralamerika- und Karibikspiele, die vom 15. bis 30. November in Veracruz, Mexiko, stattfanden, dass Kuba weiterhin der Stern dieser Spiele bleibe. „Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung unserer Delegation, die ihre Verpflichtung gegenüber dem Volk und der Revolution erfüllt hat.“ Sie habe die führende Position bestätigt hat, die Kuba seit Panama´1970, mit Ausnahme der Jahre, in denen Kuba nicht an diesen Spielen teilnahm (2002 und 2010), eingenommen hat. „Wo die kubanische Sportbewegung auftritt, muss mit ihr gerechnet werden“, sagte er in Bezug auf die vor dem Treffen von Mexiko herausgegebenen Siegesvorhersage. Er hob den Kampfgeist der kubanischen Sportler hervor und katalogisierte die Veranstaltung wegen des Fehlens einer zentralen Unterkunftsstätte und der Dispersion der fünf Wettbewerbsorte als suigeneris. Er bezog sich auch auf den Zeitplan der Wettbewerbe, der von Mexiko aufgestellt wurde und dessen stärkste Disziplinen auf die ersten Wettkampftage fielen. Darauf sei die kubanische Delegation aber psychologisch vorbereitet gewesen. Am dritt- und vorletzten Tag errang Kuba ausschlaggebende 32 Goldmedaillen (20 und 12). „Wir haben es erwartet, es entsprach der Prognose und wir können sagen, dass der Plan mit großer Genauigkeit erfüllt wurde“, erklärte Becali. „Veracruz war ein wichtiger Wettbewerb, der den Stand unseres Sports gezeigt hat. Jeder Athlet wusste, was er zu tun hatte und die meisten haben es erfüllt.“ Als Beispiele nannte er die Leichtathletik, das Boxen, Rudern, Judo und Ringen. „Dieses waren andersartige Spiele als die vorherigen. Der historische Moment ist geprägt von der Kommerzialisierung des Sports, vom Kauf von Athleten, von der Aggressivität der Kaufleute des Sports und der Konterrevolution, die hier in Veracruz gegenwärtig war. Aber unsere Athleten sind über sich hinaus gewachsen, um diesen zweifellos schwierigen Sieg zu erringen“, sagte er. Trotz der Erfolge werde es eine kritische Analyse geben. Außerdem sei keine Zeit zum Ausruhen, denn die Panamerikanischen Spiele von Toronto ständen praktisch schon vor der Tür.

123 Mal erklang die kubanische Nationalhymne bei den Siegerehrungen dieser Spiele.

Der Kanurennsport brachte mit acht Gold- und vier Silbermedaillen die ersten kubanischen Erfolge der regionalen Spiele. Absolut unübertroffen waren an den letzten Wettkampftagen die Rudersportlern, die sich die Siege in allen zehn Bootsklassen holten. Ein perfektes Ergebnis!

Im Bahnradsport (7-3-1) glänzten vor allem die Frauen. Hervorzuheben sind dabei unbedingt Lisandra Guerra, die vier Mal Gold errang, und Marlies Mejías, mit fünf Goldmedaillen, der fünften im Straßenradsport (1-1-1).

Auch das Sportschießen (14-7-7) brachte in den verschiedenen Disziplinen zahlreiche Medaillen für Kuba. Erfreulich war auch der Fortschritt im Modernen Fünfkampf (2-2-2). Das Kunstturnen (4-6-4) fand nach mageren Jahren wieder Anschluss an die vorderste Reihe.

Eine besondere Erwähnung verdienen, wie immer, die Kampfsportarten wie Judo (13-4-1), Ringen (10-3-1) und Boxen (9-0-0). Weniger erfolgreich waren Taekwondo (3-4-2) und Karate (0-2-3).

Im Gewichtheben gab es 7 Gold-, 5 Silber- und 4 Bronzemedaillen für Kuba, beim Fechten 2 Gold- und 7 Bronzemedaillen. Auch das Tischtennis (1-1-2) brachte eine Goldmedaille. Im Schwimmen (1-0-3) errang der Weltklasseschwimmer Hanser García den Sieg im 100-m-Freistilschwimmen.

MANNSCHAFTSSPORT

Eine Goldmedaille, die nicht fehlen durfte, war die im Baseball. Es war eine ausgezeichnete Auswahl aufgestellt worden, in der sich auch die vier Spieler befanden, die mehrere Monate lang in der japanischen Liga gespielt hatte. Das Team besiegte in der Vorrunde Puerto Rico, Mexiko und Guatemala, im Halbfinale die Dominikanische Republik und im Finale Nicaragua mit einer überzeugenden Leistung.

Einen sehr guten Eindruck hinterließ das Spiel der kubanischen Fußballer. Sie verloren nur im Halbfinale gegen Mexiko, und auch erst im Elfmeterschießen, und erkämpften Bronze.

Im Hockey errangen sowohl die Frauen als auch die Männer die Goldmedaillen für Kuba. Im Softball holten die Frauen Silber und die Männer Bronze. Im Basketball waren die kubanischen Frauen unschlagbar. Sie haben übrigens seit 1970 bei diesen Regionalspielen kein einziges Spiel verloren. Die Männer verloren das Spiel um den dritten Platz. Beim Handball wurden sie Dritter, während die Frauen auch hier Gold holten. Nachholbedarf besteht noch immer Volleyball, wo sowohl die Männer als auch die Frauen Dritter wurden. Auch im Wasserball holten die beiden kubanischen Teams Bronzemedaillen. Die letzten beiden Goldmedaillen für Kuba bei diesen Spielen erkämpften sowohl die Männer als auch die Frauen im Beach-Volleyball.

LEICHTATHLETIK

Großen Anteil am kubanischen Erfolg hatten die Leichtathleten mit 23 Gold-, 15 Silber- und 8 Bronzemedaillen. Eine Mischung aus bewährten und sehr jungen Sportlern setzte sich in dieser Sportart durch. In etlichen Disziplinen gab es kubanische Doppelsiege, wie im Hammer- und Diskuswerfen, im 400-m-Lauf und im Siebenkampf der Frauen sowie im Zehnkampf, Hammerwerfen, Stabhochsprung, Dreisprung, 110-m-Hürden-, 200-m-, 400-m-Lauf  der Männer. Der Sieg im 800-m-Lauf der Frauen von Rese Mary Almanza ließ an Ana Fidelia erinnern, und der unerwartete Erfolg des kubanischen Hochspringers Sergio Mestre an Javier Sotomayor, der immer noch den Weltrekord hält.

Auch der Marathon-Sieg des Kubaners Richer Pérez am letzten Wettkampftag war eine angenehme Überraschung.

Weitere Sportarten mit einigen Medaillen für Kuba waren Fronttennis (0-3-1), Rhythmische Gymnastik (0-1-2), Turmspringen (0-1-2), Segeln (0-1-0), Rollschuhlaufen (0-1-0), Bogenschießen (0-0-3) und Triathlon (0-0-1). Tennis und Synchronschwimmen zeigten Fortschritte, blieben aber ohne Medaillen. An vielen Sportarten wie zum Beispiel Reiten, Squash, Rugby, Racquetball, Golf, Trampolinspringen, Mountainbike, BMX und Kegeln, insgesamt an 108 Disziplinen, nahm Kuba nicht teil.   

Die nächsten Zentralamerika- und Karibikspiele finden in vier Jahren in Barranquilla, Kolumbien, statt.
 

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