Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 8. Mai 2014

 

Ignacio Ramonet stellt in
Havanna „Hugo Chávez – Mein
erstes Leben" vor

Oscar Figueredo Reinaldo

Es ist überliefert, dass bei einem der Gespräche, die der französisch-spanische Journalist und Schriftsteller Ignacio Ramonet mit Hugo Chávez führte, ihn dieser fragte, wie lange eine Rede eines französischen Präsidenten dauere. Ramonet gab zu, dass bei besonderen Anlässen wie in einer Wahlkampagne sie bis zu einer Stunde andauern könne. „Ich brauche mindestens vier Stunden, nur um zu beginnen", gab der venezolanische Präsident zurück. Aus der Vorliebe für den Monolog entstanden viele Stunden Unterhaltung, auf deren Grundlage Ramonet „Hugo Chávez – Mein erstes Leben" schrieb.

Am 23. April wurde im Hotel Nacional de Cuba, in Havanna, dieses neue Werk des hervorragenden europäischen Intellektuellen vor einem zahlreichen Publikum vorgestellt.

„Die Idee, dieses Buch zu schreiben, ergab sich aus dem Buch „Einhundert Stunden mit Fidel" (deutsch: Fidel Castro. Mein Leben, Rotbuch-Verlag), ein Buch, das der bolivarische Kommandant gründlich durchgearbeitet und mit zahlreichen Randnotizen versehen hatte; er betrachtete es als Handbuch. Wir haben so viel über das Buch gesprochen, dass ich ihm eines Tages vorschlug, ein Buch über ihn zu schreiben. Die Idee gefiel ihm nicht besonders, da er sagte, er habe noch ein ganzes Leben vor sich und das sei nur etwas für allgemein anerkannte Menschen wie Fidel", erinnerte sich Ramonet.

Der in Havanna vorgestellte über 700 Seiten lange Text gibt den Werdegang von Chávez von seiner Geburt bis zur Übernahme der Präsidentschaft im Jahr 1998 wieder.

Drei Jahre und etwa zweihundert Stunden der Unterhaltung dienten als Grundlage für ein Buch, das uns einen „überaus menschlichen" Chávez präsentiert, eben jenen, der während seiner 14-jährigen Regierungszeit nicht nur den Verlauf der Geschichte seines Landes, sondern Lateinamerikas veränderte.

Der Politologe erkannte desweiteren an, dass er Zeuge der maßlosen Liebe war, die Chávez für die venezolanischen Ebenen und für die Männer und Frauen, die in ihnen leben, empfand. Einen besonderen Platz nehmen der Bundesstaat Barinas und die Stadt Sabaneta ein, wo er geboren wurde, da dort die Kindheitserinnerungen angesiedelt sind.

Sich auf den Text beziehend, versicherte Abel Prieto, Berater des Kubanischen Präsidenten, dass es Ramonet gelungen sei, vermittels verschiedener Gedichte und Lieder, die der ewige Präsident Venezuelas interpretierte, die Besonderheit der Ausdrucksweise von Chávez zu vermitteln.

Auf der feierlichen Veranstaltung, die von der Journalistin Arleen Rodríguez Derivet geleitet wurde, interpretierten die ecuadorianische Sängerin Marisol Baue und der kubanische Liedermacher Raúl Torres mehrere Lieder zu Ehren des historischen Führers der bolivarischen Revolution.

Am kommenden 28. Juli, an dem Chávez 60 Jahre alt geworden wäre, wird das Buch in Kuba herausgegeben.

Bei der Präsentation zugegen waren Miguel Barnet, Präsident der UNEAC; Edgardo González, Leiter der diplomatischen Vertretung von Venezuela in Kuba; Fernando González, Held der Republik Kuba; Familienangehörige der Fünf Helden, sowie Vertreter des diplomatischen Korps in diesem Land, Künstler und weitere Persönlichkeiten. (Cubadebate)
 

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