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Havanna, 15. Oktober 2014

 

Kubanische Kultur leidet unter
US-amerikanischer Blockade

• Nach Quellen des Ministeriums für Kultur wird der von April 2013 bis März dieses Jahres entstandene Schaden auf über 22 Millionen Dollar geschätzt


Amelia Duarte

Nach mehr als einem halben Jahrhundert besteht die Wirtschafts-, Finanz- und Handelsblockade der USA gegenüber Kuba weiter und der in verschiedenen Bereichen der nationalen Kultur entstandene Schaden steigt an.

Die Blockade verursacht Beeinträchtigungen im Bereich der künstlerischen Lehrtätigkeit Foto: Jose M. Correa
Die Blockade verursacht Beeinträchtigungen im Bereich der künstlerischen Lehrtätigkeit Foto: Jose M. Correa

Laut Quellen aus dem Ministerium für Kultur (Mincult) belaufen sich von April 2013 bis März dieses Jahres die wirtschaftlichen Auswirkungen auf die Bereiche Musik, Bildende Kunst, Literatur, Kunsterziehung und Filmschaffen auf mehr als 22 Millionen Dollar.

Die Blockade, in Form ihrer Exterritorialität verhindert die angemessene Werbung, Verbreitung und Vermarktung des kubanischen künstlerischen Talents, senkt die Verkaufspreise der kulturellen Produkte und Dienstleistungen auf niedrigste Werte und begrenzt den Genuss der kubanischen Musik durch das internationale Publikum, was im Wesentlichen auf die  Kontrolle der großen transnationalen Kunst- und Musikunternehmen zurückzuführen ist, die meistens US-amerikanischer Herkunft sind.

Die Angaben des Mincult legen dar, dass im Falle der Musik die Live-Auftritte von kubanischen Musikern in den Vereinigten Staaten als Kulturaustausch behandelt werden müssen, ohne kommerzielle Verträge zwischen den Parteien. Die kubanischen Unternehmen erlangen keinen wirtschaftlichen Gewinn und werden beeinträchtigt, da sie diese Gruppierungen während der Dauer des Austauschs nicht auf anderen Märkten vermarkten können.

Das Kubanische Musikinstitut unterhielt im Jahr 2013 den kulturellen Austausch und obwohl die Anzahl der ausgeführten Projekte ähnlich ist wie 2012, sank die Zahl der Musiker, die reisten. Von 2013 bis März 2014 verweigerte die US-Regierung 97 kubanischen Künstlern das Visum.

 

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