Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 9. Oktober 2014

 

Die Blockade hat keine Daseinsberechtigung

Experten erörtern in Videokonferenz Havanna-Washington die Beeinträchtigung der  Wirtschaft Kubas durch die US-Blockade

Claudia Fonseca Sosa

Blockade – der längste Völkermord der Geschichte
Blockade – der längste Völkermord der Geschichte

Die Vereinigten Staaten halten an der Philosophie der Bestrafung fest und verzeihen Kuba nicht, dass es vor mehr als 50 Jahren sein Schicksal selbst in die Hand genommen hat, versicherte gestern in Havanna Josefina Vidal, die für die Vereinigten Staaten zuständige Generaldirektorin im kubanischen Außenministerium. Sie sagte, dass man im Weißen Haus immer noch auf dieser Philosophie bestehe, weil Kuba souverän darüber entschieden habe, das zu tun, was es im Interesse seines Volkes für richtig ansah, ohne Einmischung und Beherrschung von außen.

Die Diplomatin fügte hinzu, dass, obwohl allgemein anerkannt sei, dass diese Philosophie nicht den Interessen der Vereinigten Staaten entspreche und viele akademische Zentren, politische und religiöse Persönlichkeiten und Geschäftsleute der Regierung der Vereinigten Staaten versucht hätten klarzumachen, dass ihre gegenwärtige Politik obsolet sei und sich ändern müsse, sich de facto nichts geändert habe.

Was die künftigen Beziehungen Kubas zu den Vereinigten Staaten angehe, sagte sie, dass die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade das Thema mit dem höchsten Stellenwert in der Politik Kubas sei. Wenn beide Länder auf vernünftige und zivilisierte Art und Weise miteinander sprächen und ernsthaft beabsichtigten, diese 5 Jahrzehnte andauernden Differenzen zu überwinden, sei es möglich, das zu erreichen.

Viele Experten nahmen sowohl auf kubanischer als auch auf US-amerikanischer Seite an der Videokonferenz teil. Am Ende der Konferenz wies der Anwalt Robert Muse auf den Handlungsspielraum hin, den die Regierung Barack Obama hat, um die Blockade aufzuheben und die bilateralen Beziehungen zu normalisieren. Wenn der politische Wille bestünde, könnte Präsident Obama die Wirtschaftssanktionen außer Kraft setzen und Kuba auch aus der Liste der Länder streichen, die den Terrorismus begünstigen.

Am 28. Oktober wird in der Vollversammlung der Vereinten Nationen die Debatte über die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade gegen Kuba stattfinden
 

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