|
Niemand darf
für den Schutz
menschlichen Lebens verurteilt
werden
Welle der Solidarität
für die Sache
der Cuban Five
und die
endgültige Freilassung von
Ramón, Antonio und
Gerardo setzt sich fort

Die
weltweite Bewegung für die Sache
der Cuban Five, der fünf
kubanischen
Antiterroristen, die zu
Unrecht in den Vereinigten
Staaten verurteilt wurden, führt derzeit
in mehr als 30
Ländern verstärkte Aktionen
durch.
Die Aktivitäten dieser Aktionstage
begannen am
4. September, dem 17. Todestag des
italienischen Touristen
Fabio Di
Celmo, der Terroraktionen
gegen Kuba zum Opfer fiel,
und erstrecken sich
bis zum 6. Oktober,
wenn sich das
brutale Verbrechen von
Barbados zum 38. Mal jährt,
das von den gleichen
mörderischen
Händen orchestriert wurde, die
den jungen
Italiener töteten,
und gegen die sich der Kampf der
Cuban Five richtete.
Graciela
Ramirez, die Koordinatorin des
Internationalen Komitees für die
Freiheit der Cuban Five, sagte, dass sie am
11., 12. und 13.
dieses Monats „ins US-Capitol
zurückkehren werden, um mit
Kongressabgeordneten und deren Beratern
der verschiedenen
Bundesstaaten zu sprechen“.
Am 12. werde es
eine Mahnwache
vor dem Weißen Haus geben.
Für den 13. ist die Eröffnung
der Ausstellung „Von der
Solidarität freigesprochen“
von Tony
Guerrero geplant, die aus
16 Aquarellen zu dem gegen
die kubanischen Kämpfer
durchgeführten Schauprozess
besteht.
Auch am 11. und 12.
werden in Havanna
rund 200
Delegierte aus 49 Ländern
zum X. Internationalen
Kolloquium der Solidarität
mit den Cuban Five
und gegen
den Terrorismus zusammentreffen.
In
Portugal forderten
Politiker und Vertreter von
Solidaritätsorganisationen die
Regierung der Vereinigten Staaten
auf, die Kubaner, die
zu Unrecht
in einem
manipulierten Prozess in
Miami verurteilt wurden, sofort freizulassen.
Bei einer Veranstaltung
während des Festes der
Zeitung
Avante am Stadtrand von
Lissabon hob
der
Vizepräsident der Nationalversammlung,
Antonio
Filipe, die Wichtigkeit
des internationalen Drucks zur
Lösung dieses Falls hervor.
Der Abgeordnete
für die Portugiesische
Kommunistische Partei und
Präsident der
parlamentarischen Gruppe für
Freundschaft
Portugal-Kuba
bekräftigte sein Engagement für
diesen Kampf und rief dazu
auf, die Aktionen
der Solidarität
mit den Cuban Five, wie sie
weltweit bekannt sind, zu verstärken.
René González,
einer der
fünf kubanischen
Antiterroristen, sagte in
der portugiesischen Hauptstadt gegenüber
Prensa Latina: „Wir
werden niemals auf das
Recht verzichten, das
begangene Unrecht
anzuprangern.“
|