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Havanna, 8. Oktober 2014

 

Kuba warnt in der UNO vor ernsten Gefahren für die Menschheit

VEREINTE NATIONEN - Kuba warnte gestern in der UN-Generalversammlung vor den großen Gefahren, die die Existenz der menschlichen Gattung bedrohen, und forderte Engagement bei deren Begegnung.

„Die Menschheit steht buchstäblich zwischen Leben und Tod und ist ernsthaft bedroht", sagte der kubanische UN-Botschafter Rodolfo Reyes auf einer Plenarsitzung der Versammlung, bei der der Bericht des Generalsekretärs Ban Ki-moon über die Arbeit der Organisation diskutiert wurde, berichtete PL.

Der Diplomat wies darauf hin, dass fast 70 Jahre nach der Gründung der Vereinten Nationen der Planet und seine 7,2 Milliarden Menschen der Gnade von Atomwaffen, Klimawandel, schweren Epidemien und Aggressionen gegen die Souveränität und Selbstbestimmung der Völker ausgesetzt sind.

„Nichts kann rechtfertigen, dass wir 25 Jahre nach der Erklärung des Endes des Kalten Krieges weiterhin von mehr als 16.000 Atomwaffen bedroht werden, von denen ein Viertel sofort einsatzbereit sind", äußerte er laut PL auf dem Forum.

Reyes bekräftigte die Position der Insel, dass der einzige Weg, um die Menschheit von dieser Gefahr zu befreien, das völlige Verbot und die Beseitigung der tödlichen Waffen sein, deren verheerende Auswirkungen die Einwohner von Hiroshima und Nagasaki im Jahr 1945 erlitten.

In diesem Zusammenhang betonte er, dass viele Mitgliedstaaten vorgeschlagen haben, eine umfassende Konvention über Atomwaffen zu vereinbaren, die den Besitz, die Entwicklung, Herstellung, Prüfung, Lagerung und Übertragung dieser Waffen verbietet, wie auch ihre Anwendung oder die Androhung ihres Einsatzes.

„Wir fordern den Generalsekretär auf, mit seinem Einfluss zur Aufnahme von Verhandlungen zu einer solchen Vereinbarung beizutragen", unterstrich er.

Der Vertreter Kubas vor der UNO ging auch auf das adverse Szenario ein, das durch den Klimawandel entsteht.

Die wesentlichen Ursachen der globalen Umweltkrise seien Irrationalität und die durch den Kapitalismus auferlegten nicht nachhaltigen Produktions- und Konsummuster.
 

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