Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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Havanna, 7. November 2014

 

Europäischer Markt nähert sich
Kuba an

Lorena Sánchez und Yudy Castro

Die Anwesenheit Brasiliens auf der FIHAV 2014 hat sich in diesem Jahr verdoppelt Foto: Alberto Borrego
Die Anwesenheit Brasiliens auf der FIHAV 2014 hat sich in diesem Jahr verdoppelt Foto: Alberto Borrego

„In den letzten fünf Jahren ist der Handel  zwischen der Europäischen Union (EU) und Kuba beträchtlich gewachsen, so dass wir zum zweitgrößten Handelspartner der Insel geworden sind, nur noch übertroffen von Venezuela“, sagte gestern der Botschafter der Europäischen Union in Kuba, Herman Portocarero , der Presse. Er nahm anschließend an der Konferenz „Herausforderungen und Chancen beim Export in die Europäische Union“ teil, die am fünften Tag der 23. Internationalen Messe in Havanna  (FIHAV 2014) stattfand.

Wie Portocarero erklärte, habe die Europäische Union ernste Absichten, Kuba bei der Eingliederung in den europäischen Markt zu unterstützen, da  es sich bei Kuba um ein Land handle, das überall bekannt sei, was große Vorteile mit sich bringe.

„Die große Herausforderung, die noch bei einem Handelsaustausch mit Kuba besteht,  ist die, eine größere Diversifizierung der kubanischen Exporte auf dem europäischen Markt zu erreichen, der sehr groß ist  und viele Möglichkeiten bietet, wenn  dort einmal  nicht  herkömmliche Produkte mit höherer Wertschöpfung  präsent sind“, sagte er.

Der Botschafter  erklärte auch, dass das am Montag vom kubanischen Ministerium für Außenhandel und  Ausländische Investitionen vorgestellte Portfolio die großen Strukturen begünstige, die nicht immer allen Investoren zur Verfügung stünden, weshalb die mittleren und kleinen Betriebe sich an diesen Projekten nicht beteiligen würden. Er versicherte außerdem, dass die europäische Gemeinschaft bereit sei, Kuba mit allem, was in ihren Möglichkeiten liege, zu unterstützen.

Brasilien in der FIHAV 2014

Die brasilianische Vertretung auf der Messe hat sich seit dem letzten Mal  verdoppelt. Waren es  bei  den letzten Messen noch 30,  so  sind in diesem Jahr 60 Firmen im Pavillon des südamerikanischen Landes präsent. Herausragend seien Bereiche wie Schuhwaren, Kosmetika, elektrische Geräte und Biotechnologie, sagte gestern der brasilianische Botschafter in Kuba , Cesario Melantonio Neto,  während der  Eröffnung der Veranstaltung zum  brasilianischen Nationalfeiertag.

Er stellte außerdem fest, dass sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern intensiviert hätten, weil  gegenwärtig etwa 12.000 kubanische Ärzte in Brasilien tätig seien, die ungefähr 48 Millionen Menschen behandelten. „Brasilien hat die Absicht, noch mehr kubanische Gesundheitsfachkräfte aufzunehmen, vor allem im Bereich Allgemeinmedizin“, sagte der Botschafter.

Der kubanische Minister für Außenhandel und Ausländische Investitionen Rodrigo Malmierca  betonte den Wunsch Kubas, dass die ersten Investitionen in der Sonderentwicklungszone Mariel  die brasilianischer Unternehmer seien, ein Wunsch, der sich seiner Meinung nach in Kürze erfüllen werde.

Gestern war auch die Eröffnung des  deutschen Pavillons  und am heutigen Tag stehen ein Workshop über Chancen auf dem Gebiet des Tourismus  und  Geschäftsstreffen  auf dem Programm. Am Abend wird die Abschlussveranstaltung mit der Übergabe der Preise der FIHAV 2014 im Palacio de Convenciones stattfinden.
 

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