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Nelson Mandela-Preis wurde an
kubanische Antiterroristen verliehen
Die Stiftung Geller aus Philadelphia überreichte am
Mittwoch in Havanna den kubanischen Antiterroristen,
die als die Cuban Five bekannt sind und von denen
drei noch immer in US-Haftanstalten gefangen
gehalten werden, den Nelson Mandela-Preis.
Die offizielle Überreichung des Preises nahm die
Direktorin des Zentrums für Kubanische Studien,
Sandra Levinson, vor. Sie hob die Vergabe dieses
Preises an die Fünf besonders hervor, da dieser
Preis an jene vergeben wird, die das Vermächtnis des
Kampfes von Mandela am besten erfüllen.

Während des feierlichen Akts, der im Sitz des
kubanischen Instituts für Völkerfreundschaft (ICAP)
stattfand, dankte der Antiterrorist Fernando
González für die Verleihung dieser Auszeichnung, und
führte aus: „ich akzeptiere diesen Preis als
Bestandteil der Verpflichtung, die wir alle im Kampf
um die Rückkehr von Gerardo Hernández, Ramón
Labañino y Antonio Guerrero tragen“.
Fernando, der das Amt des Vizepräsidenten des ICAP
bekleidet, gab vor den Anwesenden bekannt, dass der
Geldbetrag des Preises an das Internationale Komitee
zur Befreiung der Fünf übergeben wird, damit dieser
dem Kampf um die Rückkehr dieser drei Kubaner auf
die Insel gewidmet werde.
Seinerseits sagte René González, dass auch er sich
durch diese Auszeichnung geehrt fühle und rief dazu
auf, für das reale Vermächtnis von Mandelas Leben zu
kämpfen. „In diesem Sinne müssen wir weiter kämpfen
gegen alle Ungerechtigkeiten, die noch existieren,
die zahlreich und brutal sind, wie die israelische
Aggression, die in diesen Tagen gegen den
Gazastreifen verübt wird“, führte er aus.
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