Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

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K U B A

Havanna, 6. Oktober 2014

 

Die Ungerechtigkeit zittert weiter

Es sind schon 38 Jahre vergangen und noch immer fordern die Völker Gerechtigkeit angesichts dieser Barbarei. Der von der CIA geförderte Terrorismus steht weiterhin bei der Geschichte und dem Frieden in der Schuld. Am 6. Oktober 1976 wurden 73 Personen, darunter elf Guyaner, fünf Bürger der Demokratischen Volksrepublik Korea und 57 Kubaner mitten im Flug ermordet.

Die Urheber dieser verabscheungswürdigen Tat laufen noch heute durch die Straßen von Miami und durch die Vereinigten Staaten. Sie haben auch gar nicht versucht zu verheimlichen, dass die CIA und die US-Regierungen sie schützen und straflos lassen. Das Land, das Kriege gegen den angeblichen Terrorismus in jedem Winkel der Erde führt, das getötet hat, um dagegen zu kämpfen, hat nie die Terroristen vor Gericht gestellt, die diese Leben ausgelöscht haben, als sie nach einer Zwischenlandung auf Barbados auf dem Rückweg waren.

An jenem 6. Oktober übermannte die Trauer eine Nation, die von 1959 an bis heute Opfer von Mörderhänden wie denen von Luis Posada Carriles und Orlando Bosch gewesen ist, aus dem einfachen Grunde, weil sie, weniger als 90 Meilen von der mächtigsten Nation der Welt entfernt, ihre Souveränität erklärt hat. Vor vier Jahren sagte der General der Streitkräfte Raúl Castro: „Wir sind heute hier versammelt, um den 3.478 toten und den 2099 für den Rest ihres Lebens behinderten Kubanern Tribut zu zollen, die Opfer der seit einem halben Jahrhundert stattfindenden Terroranschlägen gegen unser Land sind, die insgesamt 5.577 Opfer forderten. Die Märtyrer von Barbados sind Teil einer langen Liste von Gefallenen, die wir nicht vergessen haben und nie vergessen werden.“

Vorher war bekannt geworden, dass der 6. Okober jedes Jahr als der „Tag der Opfer des Staatsterrorismus“ begangen werde.

Raúl bekräftigte an diesem 6. Oktober 2010: „Unser Land hat 13 bestehende internationale Abkommen auf diesem Gebiet unterzeichnet und erfüllt streng die Verpflichtungen, die sich aus den Resolutionen der UNO-Vollversammlung ergeben. Es verfügt über keinerlei Massenvernichtungswaffen und hat auch nicht die Absicht, sich solche anzueignen. Es steht zu seinen Verpflichtungen hinsichtlich der international geltenden Bestimmungen über Nuklear- chemische und biologische Waffen. Kubanisches Gebiet ist nie benutzt worden und wird es auch niemals, um gegen irgendein Land, auch nicht gegen die Vereinigten Staaten, terroristische Aktionen zu organisieren, zu finanzieren oder auszuführen.“

Entrüstung und Mut sind immer die Antworten Kubas angesichts der Akte von Terrorismus und Tod gewesen, mit denen man vorhatte, Panik in einem Land zu verbreiten, in dem jede einzelne dieser Taten auf ein Volk getroffen ist, das in der Lage war, seine Revolution noch weiter zu radikalisieren. Das ist der Grund, warum auch noch heute überall auf der Welt der Satz widerhallt, den der Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz am 15. Oktober 1976 bei der Trauerfeier für die Opfer der Sabotage gegen das kubanische Flugzeug sprach: „Wenn ein tatkräftiges und willensstarkes Volk weint, zittert die Ungerechtigkeit.“

 

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