Politische Gefangene des Imperiums MIAMI 5       

     

   

NUR TEXT |    

K U B A

Havanna, 5. November 2014

 

FIHAV 2014

Ausländische Unternehmen wollen in Kuba investieren

 

Sonderentwicklungszone Mariel bietet viele Vorteile

Yudy Castro Morales und Lorena Sánchez

Die 25 Projekte, die im Portfolio der Möglichkeiten für Mariel enthalten sind, priorisieren unter anderem die Eisen- und Stahlindustrie, die chemische und elektronische Industrie, die Biotechnologie und die Produktion von Medikamenten. Foto: Alberto Borrego Ávila
Die 25 Projekte, die im Portfolio der Möglichkeiten für Mariel enthalten sind, priorisieren unter anderem die Eisen- und Stahlindustrie, die chemische und elektronische Industrie, die Biotechnologie und die Produktion von Medikamenten. Foto: Alberto Borrego Ávila

ENDE dieses Jahres oder Anfang des nächsten Jahres wird man damit beginnen, die ersten Investitionsprojekte in der Sonderentwicklungszone Mariel (ZEDM) zu etablieren, die den Agrar- und Nahrungsmittelbereich, die Leichtindustrie, die Bauindustrie und die erneuerbaren Energien betreffen.

Ana Teresa Igarza Martínez, die Generaldirektorin des ZEDM-Büros, bestätigte, dass etwa 30 Länder Investitionsvorschläge gemacht hätten, wobei Spanien, Italien, China, Russland, Frankreich, Vietnam, Brasilien, Mexiko, die Niederlande und Kanada besonders herausragen.

Während des Geschäftsforums auf der FIHAV präsentierte Igarza Martínez die 25 Projekte, die im Portfolio der von Kuba für diese Zone vorgeschlagenen Möglichkeiten enthalten sind. Dabei sind unter anderem die Eisen- und Stahlindustrie, die chemische und elektronische Industrie, die Biotechnologie und die Produktion von Medikamenten priorisiert.

Die Generaldirektorin unterstrich, dass die Zone bereits mit einer Grundinfrastruktur für die Niederlassung der ersten Investoren wie Elektrizität, Wasser, Telefon und Internet ausgestattet sei, sie müssten nur noch ins Innere der Installation gelegt werden.

Die Infrastruktur, die heute eingerichtet werde, sei für die Projekte gedacht, die das größte Potenzial hätten, sich dort anzusiedeln. „Der politische Wille unserer obersten Führung war es, die Grundbedingungen aus eigenen Mitteln zu schaffen, deshalb muss man jetzt einen adäquaten Wachstumsplan erstellen“, sagte Igarza Martínez.

Daraus ergibt sich die Wichtigkeit, die ausländische Investition in Übereinstimmung mit den strategischen Richtlinien der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes bewusst zu fördern.

Nach Meinung der Generaldirektorin gebe es bereits in Kuba ansässige Unternehmen, die erwägen, ihren Hauptsitz nach Mariel zu verlegen. Die Betriebe, die ihren Sitz in die ZEDM verlegen, sollten die Erhöhung ihrer Exporte  und die Substitution der Importe mittels der Nutzung sauberer Technologien und erneuerbarer Energien zum Ziel haben, sagte sie.

Während des Forums hob man die Vorteile hervor, die die Zone bietet, ausgehend von einem attraktiven Rechtsrahmen mit einer besonderen Steuerregelung bis zu einem zügigen Genehmigungsverfahren und der permanenten und effizienten Begleitung durch das Investorenbüro.
 

                                                                                                  ARTIKEL DRUCKEN


Generaldirektor: Pelayo Terry Cuervo. Chefredakteur: Gustavo Becerra Estorino
Hosting:
Teledatos-Cubaweb. Havanna
Granma Internacional Digital:
http://www.granma.cu/

E-mail  | Index | Español | Inglés | Francés | Portugués | Italiano | Themen
© Copyright. 1996-2014. Alle Rechte vorbehalten. GRANMA INTERNACIONAL. Kuba

UP

Granma
Internacional Deutsche Ausgabe