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Havanna, 5. Februar 2015

 

Regenerative Medizin erreicht mehr als siebentausend Kubaner

 

Iris de Armas Padrino

Havanna – Seit ihrer Einführung vor einem Jahrzehnt kamen bis Ende 2014 über 7.500 Kubaner in den Genuss der Zelltherapie in der regenerativen Medizin, verlautete aus Quellen des Instituts für Hämatologie und Immunologie (IHI).

Dr. Consuelo Macías, Leiterin dieser Institution, sagte AIN, dass im Jahre zuvor dieses Verfahren 2.266 Personen zugute gekommen sei, dreimal soviel wie 2013.

Auch wurden mehr als 5.500 Patienten mit Thrombozyten behandelt und insgesamt sind es bereits über 13.000, bei denen man die regenerative Medizin angewandt hat. Damit gehöre Kuba zu den führenden Ländern der Welt bei der Anwendung und Entwicklung dieses modernen medizinischen Zweigs.

Dr. Porfirio Hernández, kubanischer Pionier in der Anwendung der Stammzellen und stellvertretender Direktor der Forschungsabteilung besagter Einrichtung, erklärte, dass man diese mit bemerkenswertem Erfolg bei chronischer Ischämie der unteren Gliedmaßen, bei Lymphomen, Verletzungen und Zysten der Knochen, komplexen Brüchen sowie bei Arthrose des Beckens und des Knies anwende.

Auch bei Verletzungen der Hornhaut und der Netzhaut des Auges, bei Parkinson, Parondontitis, Lungenerkrankungen, bei Verbrennungen, Vitiligo und anderen komme dieses Verfahren zum Einsatz, sagte er.

Er hob hervor, dass bei einem Großteil der Patienten, die unter schwerer arterieller Insuffizienz der unteren Gliedmaßen leiden, größere Amputationen vermieden werden konnten.

Der bedeutende kubanische Wissenschaftler betonte, dass man die Therapie außerdem bei chronischen neurologischen Schäden als Folge von zerebralen Infarkten anwende.

Macías kündigte an, dass die Forschungsabteilung des IHI für dieses Jahr die Einrichtung einer Bank mit Nabelschnurzellen plane, die Möglichkeiten für einen internationalen Austausch biete, unverzichtbar für das Programm der Transplatation hämatopoetischer Vorläuferzellen, der Immunsuppression bei diesen Eingriffen, Autoimmunkrankheiten und der Zelltherapie.

Außerdem wird die Transplatation der hämatopoetischen Vorläuferzellen bei primären Immundefekten und anderen hämatologischen und genetischen Erkrankungen eingeführt.

Das IHI stuft die nationalen Hämatologie-, Immundiagnostik- und andere mit der allgemeinmedizinischen Behandlung verbundene Programme für Patienten mit Hämopholie, Sichelzellenanämie und Leukämie hierarschisch ein.

Seine wichtigste Aufgabe liegt in der Forschung auf dem Gebiet der Hämatologie, Immunologie und Transfusionsmedizin, der Gewährung wissenschaftlich-technischer Dienste auf höchstem Niveau und der Lehrtätigkeit zur Ausbildung von Spezialisten.

Es leitet auch 38 hämatologische Dienste des Landes methodologisch an und seine Fortschritte haben es ermöglicht, die humanitäre Hilfe auf andere Länder auszuweiten, hauptsächlich auf Lateinamerika, Afrika und Europa, sagte die Leiterin des Instituts.
 

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